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13.03.19
15:55 Uhr
B 90/Grüne

Burkhard Peters zu den Kriminalitätszahlen aus Boostedt

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Zentrale: 0431 / 988 – 1500 Durchwahl: 0431 / 988 - 1503 Mobil: 0172 / 541 83 53
presse@gruene.ltsh.de www.sh-gruene-fraktion.de
Nr. 116.19 / 13.03.2019

Die Herkunft von Täter*innen sollte keine Rolle bei der Berichterstattung spielen Zu den heute (13. März 2019) im Innen- und Rechtsausschuss vorgestellten Kriminali- tätszahlen in Boostedt sagt der innenpolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Burkhard Peters:
Wir unterstützen Innenminister Grotes klare Haltung zur den aufgebrachten Vorwürfen. Die Polizei vor Ort entscheidet verantwortungsbewusst und tagesaktuell, welche Vor- fälle berichtenswert sind. Das erfolgt unabhängig von Ansehen und Herkunft der Kri- minellen. Dass Bürgermeister König nicht ausreichend informiert wurde, konnte das Ministerium deutlich entkräften. Dass die Belegungszahlen gesunken seien, wie Bür- germeister König zitiert wird, sind Fake News. Im Gegenteil – die Belegung ist deutlich gestiegen. Wir bekämpfen die Kriminalität in Boostedt genauso wie im Rest des Lan- des: Mit mehr Polizei, mehr Betreuungskräften, mehr Beratung, aber nicht mit grup- penspezifischer Kriminalitätsstatistik alleine für Boostedt.
Dazu ergänzt die migrationspolitische Sprecherin, Aminata Touré:
Es fällt gerne unter den Tisch, dass zuallererst die Einwohner*innen in der Unterkunft selbst von den Straftaten betroffen sind. Aus keinem anderen Ort, an dem Landesun- terkünfte sind, kommen derartige Klagen. Das wundert uns. Aus unserer Sicht ist nicht die tägliche Berichterstattung über jeden geklauten Feuerlöscher das richtige Mittel gegen Kriminalität, sondern eine schnelle Umverteilung und gute Integrationsarbeit.
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