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17.04.19
14:11 Uhr
SPD

Martin Habersaat: Wenn es ein Trend wäre, bräuchten wir mehr Oberstufen an den Gemeinschaftsschulen

Kiel, 17. April 2019 Nr. 99 /2019



Martin Habersaat


Wenn es ein Trend wäre, bräuchten wir mehr Oberstufen an den Gemeinschaftsschulen Zu den Anmeldezahlen an den weiterführenden Schulen für das Schuljahr 2019/20 sagt Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:
„2018/19 gab es etwas mehr Schülerinnen und Schüler an den Gymnasien, 2019/20 etwas weniger. Einen einheitlichen Trend nach der Wiedereinführung von G9 an Gymnasien gibt es bisher nicht. Nun heißt es abwarten, wie es weitergeht. Für einzelne Standorte kann sich durch die Umstellung auf G9 durchaus die Notwendigkeit zusätzlicher Investitionen ergeben. Für die meisten wird das zutreffen, wenn der zusätzliche Jahrgang in Klasse 13 angekommen ist. Es bleibt ein Kritikpunkt, dass die Landesregierung diese von ihr verursachten Kosten -wenn überhaupt- erst in der nächsten Legislaturperiode begleichen will.
Eine Schulartempfehlung und eine Beratung durch die Grundschulen gab es in Schleswig- Holstein immer. Frau Prien hat aus dieser mündlichen Empfehlung eine schriftliche gemacht. Die entscheidende Neuerung, die auch die unterschiedlichen Zahlen in den Regionen erklären könnte, ist: Wenn Eltern trotz einer Gemeinschaftsschulempfehlung ein Gymnasium für ihr Kind wählen, gibt es nun eine verpflichtende Beratung auch am Gymnasium. Das haben viele Gymnasien auch in der Vergangenheit so gemacht, aber viele eben auch nicht.
Da es für Kinder und Jugendliche im Alter vom 10-15 Jahren besonders wichtig ist, „dazuzugehören“ und sich einer Schule verbunden zu fühlen, ist der Trend (wenn es denn einer ist, es ist nur ein Jahr, s.o.) zu den Gemeinschaftsschulen positiv. Niemand muss hier die Sorge haben, schrägversetzt zu werden und die Schule wechseln zu müssen. Wenn der Trend zu den Gemeinschaftsschulen anhält, wird man über weitere Oberstufen an einzelnen Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein nachdenken müssen.“