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Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen

Aktuelles

Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf inklusive!

Was brauchen Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf, die es sehr schwer haben, ihre Bedürfnisse zu äußern? Was brauchen sie, wenn sie in ihrer Fähigkeit zur Selbstbestimmung stark eingeschränkt sind, um gut teilhaben zu können?  Wo liegen besondere Herausforderungen in den einzelnen Lebensbereichen?

Mit diesen Fragen hat sich die Landesbeauftragte gemeinsam mit Mitgliedern des Landesbeirates zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und Fachkräften für Unterstützte Kommunikation intensiv in der Arbeitsgruppe Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf beschäftigt.

Aus der Arbeit ist eine Broschüre entwickelt worden.
Sie ist hier hinterlegt: Das ist uns wichtig: von der Kindheit bis ins hohe Alter – Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf inklusive!

Partizipation von Menschen mit Behinderungen stärken

Die Landesbeauftragte hat gemeinsam mit Mitgliedern des Landesbeirates zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im letzten Jahr in verschiedenen Gremien intensiv daran gearbeitet, Mitbestimmungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen in Schleswig-Holstein selbstverständlicher zu machen.

Selbstbestimmtes Leben ist für Menschen mit Behinderungen bisher oft nur eingeschränkt möglich, vor allem, wenn man in Institutionen lebt und von anderen Menschen im Alltag sehr abhängig ist.  

Deshalb soll Partizipation zukünftig als Wert selbstverständlicher in den Konzeptionen von Leistungserbringern der Eingliederungshilfe verankert sein.

Das „Eckpunktepapier zur Umsetzung von Partizipation in Leistungsangeboten der Eingliederungshilfe“ gibt dafür nun eine gute Orientierung und Leitplanken für die tägliche Umsetzung im Alltag.

Das Ziel ist: Menschen mit Behinderungen sollen selbstbestimmter leben! Sie sollen mitbestimmen und mitwirken und selbstverständlich in Entscheidungsprozesse einbezogen werden – auch, wenn man ihnen das erstmal nicht zutraut.  Dann müssen besondere Wege, zum Beispiel in der Kommunikation, gefunden werden!

Die Broschüre ist hier zu finden: Mitwirkung verändert! – Eckpunkte für Partizipation in den Leistungsangeboten der Eingliederungshilfe.

Durchsetzungsstellen treffen sich in Kiel

Bei der Landesbeauftragten ist die Beschwerdestelle eingerichtet. 

Beim Bund und in den Bundesländern sind diese Stellen ebenfalls vorhanden. Am 18. Mai 2022 haben sich die Stellen auf Einladung der Landesbeauftragten in Kiel nach der Corona-Pandemie erstmalig wieder persönlich versammelt. 18 Beteiligte aus unterschiedlichen Stellen haben sich über ihre Themen ausgetauscht. Die Landesbeauftragte hat eine Pressemitteilung dazu verfasst, die hier hinterlegt ist. 

Foto der TEilnehmerinnen und Teilnehmer Treffen Durchsetzungsstellen 18. Mai 22 in Kiel
Landesbeauftragte

Zur Landtagswahl 2022

Die Landesbeauftragte hat ihre Dienststelle beim Schleswig-Holsteinischen Landtag. Sie arbeitet mit dem Landtag, den Abgeordneten und Fraktionen zusammen, besucht die Ausschüsse und nimmt an den Tagungen teil, wenn wichtige Sachen für Menschen mit Behinderungen beraten werden.

Die Landesbeauftragte ruft die Menschen mit Behinderungen dazu auf, sich an der Landtagswahl zu beteiligen. 
Zum Landtag gehört auch der Landesbeauftragte für politische Bildung. Die beiden Beauftragten arbeiten zusammen und führen bestimmte Projekte gemeinsam durch.

Zur Landtagswahl 2022 wurde wieder der Wahl-o-mat vom Beauftragten für politische Bildung erstellt. So findet man, was den Parteien wichtig ist und wie sie die Politik gestalten wollen. Der Wahl-o-mat wurde aber nicht in leichter Sprache gefasst, weil nicht alle Programme in leichter Sprache geschrieben sind.

Man kann von einigen Parteien Programme in leichter Sprache finden:

CDU: Programm in leichter Sprache

SPD: Programm in leichter Sprache

Bündnis 90/Grüne: Programm in leichter Sprache

FDP: Programm in leichter Sprache

SSW:Programm in leichter Sprache

Informationen zur Wahl:

Wie man wählt in leichter Sprache

Weitere Informationen zur Wahl sind hier zusammengestellt.

 

Geflüchtete Menschen mit Behinderungen aus der Ukraine

Die Landesbeauftragte erreichen zunehmend Nachfragen zur Situation geflüchteter Menschen mit Behinderungen. Das Team der Landesbeauftragten arbeitet intensiv mit den zuständigen Ämtern und Behörden auf der Landesebene zusammen. Eingehende Fragen werden von den Mitarbeitenden beantwortet, es gab für den Beirat und die kommunalen Beauftragten ein virtuelles Informationsangebot, um die Rechtslage der ankommenden Menschen einzuordnen. Viele Fragen sind bereits von fachkundigen Stellen beantwortet worden und sollen daher hier nur kurz mit hilfreichen Links verbunden werden.

LINKS
Ukraine aktuell - schleswig-holstein.de

BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine
Стартова сторінка (germany4ukraine.de)

Krieg in der Ukraine in Leichter Sprache | Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.

Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE): Hinweis zum digitalen und analogen Beratungsangebot der MBE jetzt auf Ukrainisch und auf Russisch verfügbar - Der Paritätische - Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege (der-paritaetische.de)

Deafrefugees. Netzwerk für die taube Geflüchten.
Hinweis für Schleswig-Holstein

Start – Hilfsabfrage

Sonderförderung Ukraine: Hilfe für geflüchtete Menschen - Aktion Mensch (aktion-mensch.de)

Teilhabeleistungen für geflüchtete Menschen aus der Ukraine (Diakonie)

Linksammlungen:

Linksammlung für Geflüchtete aus der Ukraine | BAG Selbsthilfe (bag-selbsthilfe.de)

Migration und Behinderung | Bundesverband für Körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm.de)

 

Frühjahrstagung Landesbeauftragte

Am 24. und 25 März 2022 war die Herbsttagung der Landesbeauftragten in Magdeburg. Sie fand wegen der Corona-Pandemie virtuell statt. Das Hauptthema war das Recht auf Teilhabe an Sport, Freizeit, Kultur und Tourismus. Die Gastgeber haben interessante Beiträge und Referenten vorgestellt. Abschließend wurde die Magdeburger Erklärung verfasst.

Eine Pressemitteilung zur Tagung mit der Erklärung ist hier: PI und Magdeburger Erklärung

Herbsttagung Landesbeauftragte

Am 14. und 15 Oktober 2021 war die Herbsttagung der Landesbeauftragten in Dresden. Das Hauptthema war inklusive Digitalisierung. Die Gastgeber haben interessante Beiträge vorgestellt. Abschließend haben wurde ein Forderungskatalog an die ab dem 15. Oktober 2021 tagenden Koalitionsparteien auf der Bundesebene aufgestellt.
Eine Pressemitteilung zur Tagung ist hier: Appel an Koalitionäre in Berlin (ltsh.de) 
Die Forderungen zu intensiveren Anstrengungen der Bundesregierung für Menschen mit Behinderungen ist hier die Positonen in leichter Sprache sind hier62. Beauftragtentreffen Dresden - Gruppenbild

#IchEntscheideMit

Die Landesbeauftragte ruft Menschen mit Behinderungen mit dem Slogan #IchEntscheideMit zur Wahl auf. Dazu ist eine Presseerklärung veröffentlicht worden:

BTWahl21 (ltsh.de)

und es wurde ein Film erstellt, der gern weiter verbreitet werden darf und hier hinterlegt ist.

 Slogan#ichEM

 

Ständige Stellenausschreibung

Die Landesbeauftragte beschäftigt Anerkennungspraktikanten, die das Studium Sozialarbeit/Sozialpädagogik abgeschlossen haben. Dazu hat der Landtag eine Stellenausschreibung veröffentlicht:
Stelle Anerkennungspraktikant/in bei der Landesbeauftragten
Die Bewerbungen können auch direkt an die Landesbeauftragte gesendet werden. Die Bewerbungsfrist ist bis zur Besetzung offen!

So erreichen Sie uns:

Zeiten

Montag bis Freitag
09:00 bis 15:00 Uhr

Kontakt

E-Mail: lb@landtag.ltsh.de

Telefon: 0431 988-1620,
Fax: 0431 988 610-1620

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