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Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen

Aktuelles

Gemeinsame Erklärungen

Am 9. Dezember 2022 hat die Landesbeauftragte zwei Erklärungen veröffentlicht. Die Erklärungen wurden mit anderen Stellen zusammen verfasst.

Eine Erklärung bezieht sich auf die Versorgung von geflüchteten Menschen mit Behinderungen. Dazu sind drei Kernforderungen erhoben worden:
- Behinderungsspezifische Schutz- und Teilhabebedarfe müssen bei
Ankunft identifiziert und in der Folge berücksichtigt werden.
- Für schutzsuchende Menschen mit Behinderungen muss die
Wohnverpflichtung in Erstaufnahmeeinrichtungen massiv verkürzt und
im Bedarfsfall ganz aufgehoben werden.
- Schutzsuchende Menschen mit Behinderungen müssen Zugang zu
Hilfsmitteln, zu Leistungen entsprechend der gesetzlichen
Krankenversicherung und zu Teilhabeleistungen erhalten.

Die ganze Pressemitteilung ist hier hinterlegt:
http://www.ltsh.de/presseticker/2022-12/09/11-00-22-19b4/PI-Y5MHNhm0-lt.pdf

In der zweiten Erklärung wird umfassend auf inklusive Beschulung eingegangen. Auch hier wurden zentrale Forderungen formuliert:

  1. Hochwertige inklusive Bildung gewährleisten
  2. Transformation zügig und strukturiert voranbringen
  3. Unabhängige Förderdiagnostik, individuelle Förderplanung, erforderliche
    Nachteilsausgleiche und Hilfsmittel gewähren
  4. Inklusive Schulen mit qualifiziertem Personal bedarfsgerecht ausstatten
  5. Bauliche, technische und digitale Barrierefreiheit gewährleisten

Die Pressemitteilung mit der gemeinsamen Erklärung ist hier zu finden:
http://www.ltsh.de/presseticker/2022-12/09/12-10-56-2075/PI-Y5MXwCB1-lt.pdf

 

Herbsttreffen der Landesbeauftragten 2022

Die Landesbeauftragten trafen am 3. und 4. November in Erfurt zu ihrem turnusmäßigen Treffen zusammen. Hauptthema war der Inklusive Arbeitsmarkt und wie dieser erreicht werden kann.
Die Beauftragten fordern stärkere Anstrengungen, Impulse und Instrumente für die Erreichung eines inklusiven Arbeitsmarktes.

Neben den Beauftragten waren prominente Gäste bei der Tagung. Die Präsidentin des Thüringischen Landtages und der Ministerpräsident Thüringens besuchten die Tagung genauso wie Vertreter der Bundesregierung, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten, Vertreter von innovativen Projekten am Arbeitsmarkt und in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.

Gemeinsam erstellten die Beauftragten ein Forderungspapier für die Politik: die „Erfurter Erklärung “.
 
Aus der Tagung gingen weitere gemeinsame Dokumente hervor:
 

Maskenpflicht

In den vergangenen Jahren der Pandemie gab es bei der Landesbeauftragten viele Anfragen zur Maskenpflicht. Ausnahmen von der Maskenpflicht wurden für Schleswig-Holstein in der jeweiligen Coronaverordnung beschrieben. Nun ist gestern das Infektionsschutzgesetz für ganz Deutschland vom Bundestag beschlossen worden. Darin wird ab dem 23. September für ganz Deutschland die Maskenpflicht festgelegt. Hierzu wurden auch Ausnahmen beschlossen, die jedoch nicht im Gesetz stehen, sondern in einem Zusatzdokument.
 
Das Dokument ist hier zu finden: https://t1p.de/erlaq
Auf Seite 38 ist folgendes aufgeschrieben:
Eine Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) oder eine medizinische Gesichtsmaske (Mund-Nasen-Schutz) muss nicht getragen werden von
1. Kindern, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben,
2. Personen, die ärztlich bescheinigt auf Grund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer ärztlich bescheinigten chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine Atemschutzmaske oder medizinische Gesichtsmaske tragen können, und
3. gehörlosen und schwerhörigen Menschen und Personen, die mit ihnen kommunizieren, sowie ihren Begleitpersonen

Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf inklusive!

Was brauchen Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf, die es sehr schwer haben, ihre Bedürfnisse zu äußern? Was brauchen sie, wenn sie in ihrer Fähigkeit zur Selbstbestimmung stark eingeschränkt sind, um gut teilhaben zu können?  Wo liegen besondere Herausforderungen in den einzelnen Lebensbereichen?

Mit diesen Fragen hat sich die Landesbeauftragte gemeinsam mit Mitgliedern des Landesbeirates zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und Fachkräften für Unterstützte Kommunikation intensiv in der Arbeitsgruppe Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf beschäftigt.

Aus der Arbeit ist eine Broschüre entwickelt worden.
Sie ist hier hinterlegt: Das ist uns wichtig: von der Kindheit bis ins hohe Alter – Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf inklusive!

Partizipation von Menschen mit Behinderungen stärken

Die Landesbeauftragte hat gemeinsam mit Mitgliedern des Landesbeirates zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im letzten Jahr in verschiedenen Gremien intensiv daran gearbeitet, Mitbestimmungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen in Schleswig-Holstein selbstverständlicher zu machen.

Selbstbestimmtes Leben ist für Menschen mit Behinderungen bisher oft nur eingeschränkt möglich, vor allem, wenn man in Institutionen lebt und von anderen Menschen im Alltag sehr abhängig ist.  

Deshalb soll Partizipation zukünftig als Wert selbstverständlicher in den Konzeptionen von Leistungserbringern der Eingliederungshilfe verankert sein.

Das „Eckpunktepapier zur Umsetzung von Partizipation in Leistungsangeboten der Eingliederungshilfe“ gibt dafür nun eine gute Orientierung und Leitplanken für die tägliche Umsetzung im Alltag.

Das Ziel ist: Menschen mit Behinderungen sollen selbstbestimmter leben! Sie sollen mitbestimmen und mitwirken und selbstverständlich in Entscheidungsprozesse einbezogen werden – auch, wenn man ihnen das erstmal nicht zutraut.  Dann müssen besondere Wege, zum Beispiel in der Kommunikation, gefunden werden!

Die Broschüre ist hier zu finden: Mitwirkung verändert! – Eckpunkte für Partizipation in den Leistungsangeboten der Eingliederungshilfe.

Durchsetzungsstellen treffen sich in Kiel

Bei der Landesbeauftragten ist die Beschwerdestelle eingerichtet. 

Beim Bund und in den Bundesländern sind diese Stellen ebenfalls vorhanden. Am 18. Mai 2022 haben sich die Stellen auf Einladung der Landesbeauftragten in Kiel nach der Corona-Pandemie erstmalig wieder persönlich versammelt. 18 Beteiligte aus unterschiedlichen Stellen haben sich über ihre Themen ausgetauscht. Die Landesbeauftragte hat eine Pressemitteilung dazu verfasst, die hier hinterlegt ist. 

Foto der TEilnehmerinnen und Teilnehmer Treffen Durchsetzungsstellen 18. Mai 22 in Kiel
Landesbeauftragte

Geflüchtete Menschen mit Behinderungen aus der Ukraine

Die Landesbeauftragte erreichen zunehmend Nachfragen zur Situation geflüchteter Menschen mit Behinderungen. Das Team der Landesbeauftragten arbeitet intensiv mit den zuständigen Ämtern und Behörden auf der Landesebene zusammen. Eingehende Fragen werden von den Mitarbeitenden beantwortet, es gab für den Beirat und die kommunalen Beauftragten ein virtuelles Informationsangebot, um die Rechtslage der ankommenden Menschen einzuordnen. Viele Fragen sind bereits von fachkundigen Stellen beantwortet worden und sollen daher hier nur kurz mit hilfreichen Links verbunden werden.

LINKS
Ukraine Informationen - Schleswig-Holstein.de

BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine
Стартова сторінка (germany4ukraine.de)

Krieg in der Ukraine in Leichter Sprache | Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.

Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE): Hinweis zum digitalen und analogen Beratungsangebot der MBE jetzt auf Ukrainisch und auf Russisch verfügbar - Der Paritätische - Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege (der-paritaetische.de)

Deafrefugees. Netzwerk für die taube Geflüchten.
Hinweis für Schleswig-Holstein

Start – Hilfsabfrage

Sonderförderung Ukraine: Hilfe für geflüchtete Menschen - Aktion Mensch (aktion-mensch.de)

Teilhabeleistungen für geflüchtete Menschen aus der Ukraine (Diakonie)

Linksammlungen:

Linksammlung für Geflüchtete aus der Ukraine | BAG Selbsthilfe (bag-selbsthilfe.de)

Migration und Behinderung | Bundesverband für Körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm.de)

 

Frühjahrstagung Landesbeauftragte

Am 24. und 25 März 2022 war die Frühjahrstagung der Landesbeauftragten in Magdeburg. Sie fand wegen der Corona-Pandemie virtuell statt. Das Hauptthema war das Recht auf Teilhabe an Sport, Freizeit, Kultur und Tourismus. Die Gastgeber haben interessante Beiträge und Referenten vorgestellt. Abschließend wurde die Magdeburger Erklärung verfasst.

Eine Pressemitteilung zur Tagung mit der Erklärung ist hier: PI und Magdeburger Erklärung

Herbsttagung Landesbeauftragte

Am 14. und 15 Oktober 2021 war die Herbsttagung der Landesbeauftragten in Dresden. Das Hauptthema war inklusive Digitalisierung. Die Gastgeber haben interessante Beiträge vorgestellt. Abschließend haben wurde ein Forderungskatalog an die ab dem 15. Oktober 2021 tagenden Koalitionsparteien auf der Bundesebene aufgestellt.
Eine Pressemitteilung zur Tagung ist hier: Appel an Koalitionäre in Berlin (ltsh.de) 
Die Forderungen zu intensiveren Anstrengungen der Bundesregierung für Menschen mit Behinderungen ist hier die Positonen in leichter Sprache sind hier62. Beauftragtentreffen Dresden - Gruppenbild

Ständige Stellenausschreibung

Die Landesbeauftragte beschäftigt Anerkennungspraktikanten, die das Studium Sozialarbeit/Sozialpädagogik abgeschlossen haben. Dazu hat der Landtag eine Stellenausschreibung veröffentlicht:
Stelle Anerkennungspraktikant/in bei der Landesbeauftragten
Die Bewerbungen können auch direkt an die Landesbeauftragte gesendet werden. Die Bewerbungsfrist ist bis zur Besetzung offen!

So erreichen Sie uns:

Zeiten

Montag bis Freitag
09:00 bis 15:00 Uhr

Kontakt

E-Mail: lb@landtag.ltsh.de

Telefon: 0431 988-1620,
Fax: 0431 988 610-1620

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