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Kai Vogel: Bahn-Netz West-Vergabe zeigt erneut: Wettbewerb tut gut
Kiel, 15. Juli 2015 Nr. 206 /2015Kai Vogel:Bahn-Netz West-Vergabe zeigt erneut: Wettbewerb tut gut Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel, äußert sich zum Zuschlag bei der Ausschreibung Netz-West wie folgt:Die Entscheidung für die DB-Regio ist eine gute Entscheidung. Im Vergleich zu der vorhergehenden Vergabe, bei der die NOB den Zuschlag erhielt, konnte jetzt ein deutlich kostengünstigerer Anbieter gefunden werden Die eingesparten Kosten bei gleicher Leistung zeigen, wie gut der Wettbewerb hier tut. Wenn wir die Netzgewinne nun noch für zusätzliche Leistungen auf der Strecke investieren, wird das Angebot hier deutlich optimiert.Die Ausschreibung beinhaltet mehrere zusätzliche Optionen, die jeweils vom Land bezahlt werden müssen. Eine Schnellbusanbindung zwischen Brunsbüttel und Itzehoe bindet die Industriestadt Brunsbüttel deutlich besser als jemals zuvor über den ÖPNV an. Über die genaue Realisierung muss nun noch mit den Kreisen verhandelt werden, die dort den öffentlichen Busverkehr realisieren.Der Erhalt des Reparaturwerkes in Husum steht nicht in Frage. Da aber ein Betriebsübergang von der Werkstatt der NOB zur DB Regio zu erwarten ist, wird die Landesregierung diesen Betriebsübergang helfend unterstützen. Es gilt, die Arbeitsplätze in der Region zu halten.Zusätzliche Halte in Glückstadt sind aus technischen Gründen nicht möglich; die Wendezeiten in Hamburg und die starke Nutzung der Schiene erlauben dieses nicht. Das ist ein Wermutstropfen. Die SPD-Fraktion unterstützt die Landesregierung darin, trotzdem noch weitere Versuche zu unternehmen, eine kürzere Wendezeit zu erreichen, wobei diese die Gefahr birgt, dass der 2Fahrplan häufig nicht eingehalten werden kann, wenn sich durch die kurze Standzeit während der Wende in Hamburg-Altona Verspätungen ergeben.Die zusätzlichen Zughalte in Tornesch stehen damit nicht in Frage. Die Zusage des Ministers für zwei weitere Zughalte ab Ende 2015 und zehn weitere ab Anfang 2017 hat weiterhin Bestand.Catering wird zurzeit nicht angeboten. Die Landesregierung soll nun in Gesprächen mit dem Betreiber herausfinden, ob z.B. ein anderer privater Betreiber dieses Angebot stellen kann, damit Fahrgäste auch zukünftig zwischen Hamburg und Sylt kleine Snacks und Getränke kaufen können.