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24.06.21
10:40 Uhr
SPD

Martin Habersaat: Förderung im neuen Schuljahr darf nicht vom Zufall abhängen

Heimo Zwischenberger Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion
Adresse Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel Telefon 0431 988 1305 Telefax 0431 988 1308 E-Mail h.zwischenberger@spd.ltsh.de Webseite www.spd-fraktion-sh.de PRESSEMITTEILUNG #178 – 24. Juni 2021
Martin Habersaat: Förderung im neuen Schuljahr darf nicht vom Zufall abhängen Nach zwei schwierigen Schuljahren und einem Spagat zwischen Homeoffice und Homeschooling stellt sich die Frage, was an den Schulen passieren wird. Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat: "Es liegen zwei schwierige Schuljahre hinter uns, die manche Kinder und Jugendliche an ihre Grenzen brachten, aber auch Eltern – im Spagat zwischen Homeoffice und Homeschooling. Die konkreten Erfahrungen, die Schüler*innen und Eltern dabei in den vergangenen Monaten machten, hingen vielfach von Zufällen ab. Es hing vom Zufall ab, in welchem Kreis man wohnte, welche Inzidenzwerte es dort gab und ob in der Folge mehr oder weniger Unterricht in Distanz, im Wechsel oder in Präsenz stattfinden konnte. Es hing vom Zufall ab, ob Schulträger und Schule schon zu Beginn der Pandemie die technischen Voraussetzungen für digitalen Distanzunterricht geschaffen hatten oder im Laufe der Zeit mehr oder weniger erfolgreich nachrüsteten. Und es hing vom Zufall ab, ob es ein gutes Konzept für die Umsetzung des Stundenplans per Videokonferenz mit regelmäßigen Rückmeldungen durch die Lehrkraft gab, ein ausbaufähiges oder gar keines. Nach all‘ diesen Zufällen ist es nur zu verständlich, dass Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte jetzt nach Gewissheiten fragen und sich klare Aussagen wünschen, was an den Schulen passieren wird, welche zusätzlichen Angebote und Ressourcen es gibt. Wird es kleinere Lerngruppen in Mathematik geben? Wird Einzelcoaching in Englisch möglich sein? Werden tutorielle Systeme eingesetzt, um mit digitalen Lösungen individuell zu helfen? Die Antwort der Bildungsministerin: An manchen Schulen schon… Das Rahmenkonzept liest sich in Teilen wie ein Aufsatz zur Schulentwicklung, was konkret vor Ort zu erwarten ist, steht darin nicht. Das reicht nicht."
i.V. Felix Deutschmann



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