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09.08.21
16:32 Uhr
FDP

Jan Marcus Rossa: Keine Ideologisierung der Wohnungsbaupolitik

Presseinformation

Christopher Vogt, MdL Vorsitzender Anita Klahn, MdL Stellvertretende Vorsitzende Oliver Kumbartzky, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer
Nr. 224/ 2021 Kiel, Montag, 9. August 2021
Wohnungsbau/VNW für mehr Kli- maschutz



Jan Marcus Rossa: Keine Ideologisierung der



www.fdp-fraktion-sh.de Wohnungsbaupolitik Zum Schreiben der norddeutschen Wohnungswirtschaft an Ministerpräsi- dent Daniel Günther, in dem sie sich unter anderem für den Bau von Mehr- statt Einfamilienhäusern ausspricht, erklärt der wohnungsbaupolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Jan Marcus Rossa:
„Die Forderungen des VNW sind offenkundig interessengetrieben, steht die- ser Verband doch für Wohnungsunternehmen, deren Geschäftsgegenstand die Vermietung von Wohnraum in Mehrfamilienhäusern ist. Die Forderungen nach mehr Mehrfamilienhäusern und die Nachverdichtung mögen für urba- ne Siedlungsstrukturen sinnvoll sein, passen aber in vielen ländli- chen Regionen Schleswig-Holsteins schlicht nicht zu unseren Dörfern, Ort- schaften und Kleinstädten. Wir sollten uns davor hüten, wieder einmal Lö- sungsansätze für Großstädte zum Leitbild für das ganze Land zu machen.
Keine Frage ist, dass auch der Wohnungsbau seinen Beitrag zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit leisten muss. Noch wichtiger aber ist es, den Menschen in diesem Land ausreichend bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stel- len und genauso wichtig ist es, dass sich Menschen ihren Traum vom Ei- genheim auch zukünftig erfüllen können. Deshalb gilt es, die Schaffung von Wohnraum nicht durch immer neue Auflagen und Vorgaben ständig zu ver- teuern. Hier müssen ein gesundes Maß und eine ganzheitliche Lösung ge- funden werden. Deshalb werden wir keine Strategie verfolgen, die nur sehr einseitig individuelle Interessen einzelner Player in der Wohnungswirtschaft berücksichtigt und unter dem Vorwand des Klimaschutzes sich am Ende als Klientelpolitik erweisen wird. Für die Landespolitik muss im Vordergrund die Schaffung bezahlbaren Wohnraums stehen, sei es zur Miete, sei es als Ei- gentum für den Einzelnen. Wohnen ist für den Menschen essentiell und darf nicht aus ideologischen Gründen anderen politischen Zielen untergeordnet werden. Darin liegt die Schwäche des Vorstoßes des VNW.“


Eva Grimminger, Pressesprecherin, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel, Telefon: 0431 / 988 1488, , E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de