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Der Landtag
trauert
Alt-Landtagspräsident
Rudolf Titzck
verstarb im Alter von 80 Jahren
Kiel
(SHL/16.12.). Der Landtag trauert um seinen ehemaligen
Landtagspräsidenten Rudolf Titzck. Die Nachricht seines Todes
erreichte das Parlament in den frühen Nachmittagsstunden des
letzten Sitzungstages: Titzck
verstarb 80-jährig am heutigen Tag in Kiel. Der Landtag legte in stiller Trauer eine Gedenkminute ein.
Rudolf Titzck stand dem Landtag 1983 bis 1987 als
Landtagspräsident vor. "Dar will ick mi mal um
kümmern", lautete stets das politische Lebensmotto des CDU-Politikers
und machte ihn
zeitlebens zu einem anerkannten "Mann des Volkes". Dem
Landtag gehörte er für den Wahlkreis Plön-Nord 13 Jahre an – von 1975
bis 1988.
Titzck
wurde am 21. Februar 1925 im nordfriesischen Neukirchen geboren.
Mitte der 50er Jahre zog es ihn nach einem rechts- und
staatswissenschaftlichen Studium und einer wissenschaftlichen
Assistenz am Oberverwaltungsgericht Lüneburg in das
Innenministerium, wo er als Personal- und Pressereferent tätig
war. Später wirkte er ab 1963 rund sechs Jahre lang als Kämmerer
und Bürgermeister in Kiel, ehe ihn der damalige
Ministerpräsident Helmut Lemke 1970 zum Chef der Staatskanzlei
berief. 1971 erklomm er den Chefsessel des Innenministers und
nahtlos daran anschließend 1979 den des Finanzministers. 1983
reihte er sich schließlich in die Riege der Präsidenten des
Schleswig-Holsteinischen Landtages ein.
In Anerkennung
seiner politischen Leistungen wurde ihm unter anderem 1979 das Große
Verdiernstkreuz mit Stern verliehen.
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