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Die Ausstellung verbindet zwei Perspektiven: Sie nimmt die vorübergehende Schließung der Kunsthalle zum Anlass, um auf die wechselvolle Geschichte des 1909 eröffneten Museums am Düsternbrooker Weg und seines Gebäudes zurückzublicken. Historische Fotografien und Dokumente aus den Archiven der Kunsthalle und des Schleswig-Holsteinischen Kunstvereins erzählen die Entwicklung des Hauses von seinen Anfängen bis in die Gegenwart.
Diesen Zeugnissen der Museumsgeschichte stehen ausgewählte Gemälde, Skulpturen und Fotografien aus der Sammlung der Kunsthalle gegenüber. Die Werke verfügen über vielfältige Bezüge zu Themen wie Architektur, Konstruktion und Bauen. Sie eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf die gebaute Umwelt und die Frage, wie Menschen Räume gestalten und nutzen. Die Auswahl reicht von Kunst des späten 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart und verdeutlicht den Facettenreichtum der Sammlung. So verbindet die Ausstellung historische Einblicke mit einem Streifzug durch rund hundert Jahre Kunstgeschichte.
Die Kunsthalle zu Kiel ist seit Herbst 2023 aufgrund von Sanierungsmaßnahmen für die Öffentlichkeit geschlossen. Ziel der umfassenden Renovierung ist es, das größte reine Kunstmuseum Schleswig-Holsteins für Besuchende attraktiver zu gestalten und es zugleich baulich und technisch mit Blick auf internationale Museumsstandards zukunftsfähig aufzustellen.
Ausstellungseröffnung
Begrüßung
Kristina Herbst
Präsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landtages
Grußwort
Erk Westermann-Lammers
Vorsitzender des Vorstandes der Investitionsbank Schleswig-Holstein
Grußwort
Stefanie Böttcher
Direktorin der Kunsthalle zu Kiel
Einführung
Dr. habil. Regina Göckede
Stellvertretende Direktorin der Kunsthalle zu Kiel
Musikalische Begleitung
Nils Rohwer, Percussion
Michael Neher, Handpan
Im Anschluss
Empfang und Ausstellungsbesuch