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Seit 1989: Mit Senioren, nicht über Senioren
Die Veranstaltung „Altenparlament“ besteht seit 1989. Grundgedanke war, „nicht nur über Senioren, sondern mit Senioren zu reden, um ihre Probleme und Wünsche kennenzulernen und ihnen mehr Gewicht zu verleihen“, so die damalige Landtagspräsidentin und Initiatorin dieser Veranstaltung, Lianne Paulina-Mürl, 1989 in ihrer Eröffnungsrede.
Delegierte des Landesseniorenrates, der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände, des Sozialverbands Deutschland, der Gewerkschaften, Beamtenvertretungen und Parteien bringen ihre Erfahrungen und Perspektiven in die Veranstaltung ein. Über Jahrzehnte berieten die Delegierten Anträge, wirkten in Arbeitsgruppen mit und fassten Beschlüsse.
2026: Neues Format, neue Perspektiven
Im Jahr 2026 gibt es ein neues Format: Statt Anträge zu beraten und Beschlüsse zu fassen, entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Jahr in Workshops unter professioneller Leitung gemeinsam Positionspapiere. Im Mittelpunkt stehen dabei drei aktuelle Themen:
- Demokratie stärken und verteidigen
- Respekt der Generationen
- Mein Quartier / Mein Lebensumfeld
Die Workshops unter der Leitung von Stina Wrede, Anton Mikoleit und Sophie Mirpourian bieten Raum für Austausch, Diskussion und die gemeinsame Erarbeitung von Positionen.
Im Austausch mit der Politik
Die Ergebnisse der Workshops werden in Positionspapieren festgehalten und anschließend an die im Schleswig-Holsteinischen Landtag vertretenen Fraktionen, die Landesregierung und weitere politische Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner weitergeleitet. Auch in diesem Jahr sind Abgeordnete der im Landtag vertretenen Fraktionen als sachkundige Beraterinnen und Berater und interessierte Zuhörer dabei.
Die Positionspapiere des Altenparlaments geben den politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern Einblick in die Anliegen, Erfahrungen und Forderungen der älteren Generation und sollen dazu beitragen, deren Perspektiven in politische Entscheidungen einzubeziehen.
Gasthörer und weitere Informationen
Für eine begrenzte Anzahl von Gasthörern besteht die Möglichkeit, die Nachmittagsdebatte von der Besuchertribüne aus zu verfolgen. Eine Anmeldung erfolgt über die benennenden Verbände.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Referat für Öffentlichkeitsarbeit des Landtages.








