Landtagsvizepräsidentin Kirsten Eickhoff-Weber freute sich, die Siegerurkunden an die Jugendlichen überreichen zu dürfen. „Jugend im Landtag ist gewollt, so festigt sich die Verankerung jedes Einzelnen in der Demokratie“, sagte sie bei der Preisverleihung. Gleichzeitig würdigte sie das große Engagement der Schüler zum diesjährigen Thema „Gott und die Welt. Religion macht Geschichte.“
94 Arbeiten von 269 Schülern
Bei der Siegerehrung des Geschichtswettbewerbs im Landtag wurden zudem 14 Förderpreise an Jugendliche aus ganz Schleswig-Holstein verliehen. Weitere 14 Schüler zwischen 8 und 18 Jahren holten sich den Landessiegertitel. Insgesamt wurden in diesem Jahr landesweit 94 Beiträge von 269 Schülern eingereicht.
Die Sieger des Werner-Heisenberg-Gymnasiums im Überblick:
Lea Stotz (10. Klasse) beschäftigte sich mit dem Thema „Religion macht Geschichte. Pastor Treplin und Hardemarschen im Kirchenkampf“. In ihrem Beitrag widmete sie sich der Lebensgeschichte des örtlichen Pastors und dessen Rolle im Kirchenkampf zwischen den Deutschen Christen und der Bekennenden Kirche im Nationalsozialismus.
Anna Medrow (8. Klasse) schrieb eine Arbeit zum Thema „Freimaurerei zur Zeit des Dritten Reiches in Heide“. Darin untersuchte sie das Schicksal der örtlichen Freimaurer, die im Nationalsozialismus als Andersdenkende verfolgt wurden.
Niklas Bruhn (7. Klasse) reichte einen Beitrag über die „Lutherglocke“ der Hemmingstedter Marienkirche ein. Unter dem Titel „Die Hemmingstedter Lutherglocke – Wahrheit oder Mythos“ befasste er sich mit der Legende, dass die Glocke aus Geldern bezahlt worden sei, die zu Zeiten der Reformation für ein Attentat auf Martin Luther gesammelt worden waren.