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14. September 2020 – Preisverleihung

Europäischer Wettbewerb mit Siegern aus Schleswig-Holstein

Im Europäischen Hansemuseum Lübeck werden die schleswig-holsteinischen Preisträger des Europäischen Wettbewerbs der Schulen gewürdigt. Vier Beiträge erringen den Titel „beste Arbeit des Themas“.

Europäischer Wettbewerb 2020 Lübeck Landtagspräsident
Landtagspräsident Schlie lobt die schleswig-holsteinischen Preisträger des Europäischen Wettbewerbs. Foto: Landtag, Mareike Watolla

Im Rahmen einer Feierstunde sind heute in Lübeck die besten Arbeiten des 67. Europäischen Wettbewerbs aus Schleswig-Holstein vorgestellt und mit Bundespreisen prämiert worden. Insgesamt wurden 46 Schüler aus 15 Schulen vom Bildungsministerium ausgezeichnet. Sie hatten sich sowohl auf Landes- wie auf Bundesebene erfolgreich durchgesetzt. Landtagspräsident Klaus Schlie ist als großer Freund des Wettbewerbs bei der Preisverleihung eng eingebunden und stiftet für jede Altersgruppe einen Sonderpreis – von einem Landtagsbesuch mit persönlicher Führung durch das Parlamentsgebäude bis hin zu einem Gutschein für einen Besuch des Wikingermuseums Haithabu.

„Es ist für mich ein zentrales Anliegen, dass wir junge Menschen früh an die EU heranführen und sie zu begeisterten Europäerinnen und Europäern machen“, sagte der Landtagspräsident in seiner Laudatio. Der Wettbewerb, so Schlie, sei ein herausragendes Projekt, um junge Menschen zu ermutigen, sich mit Europa und seiner Bedeutung auseinanderzusetzen. Über einen Sonderpreis des Präsidenten freuten sich beispielsweise drei Schüler der 9. Klasse des Lübecker Johanneums für ihre aus der Europahymne gestaltete „Ode to Peace“. Die Schüler hatten die Hymne mit einem neuen Text vertont, der, ausgehend von Churchills berühmter Europa-Rede, für ein vereintes Europa in Toleranz und Harmonie wirbt.

Die Sieger aus Schleswig-Holstein

An dem Europäischen Wettbewerb hatten sich in ganz Deutschland in diesem Schuljahr rund 75.000 Schüler beteiligt, in Schleswig-Holstein waren es rund 2.500 mit 600 Beiträgen. Als besonders erfreulich bezeichneten es die regionalen Begleiter des Wettbewerbs, zu denen auch der Landesbeauftragte für Politische Bildung gehört, dass vier Beiträge aus Schleswig-Holstein mit der Auszeichnung „beste Arbeit des Themas“ geehrt wurden. Laut Pressemitteilung überzeugte etwa die Viertklässlerin Glena Faraj von Annas Atelier aus Kiel mit ihrem Bild zum Thema „Mein Lieblingsplatz in Europa“. Sie malte sich am Bug eines Segelschiffs, um dort die Aussicht auf Großer Fahrt zu genießen.

Jonte Nagel und Charlotte Teckentrupp aus der 11. Klasse vom Johanneum in Lübeck haben beide eine Arbeit zum Thema „Streitkultur“ eingereicht. Die „sachlich fundierte Facharbeit“ von Jonte gewann in der Kategorie Text, die Slideshow von Charlotte überzeugte in der Kategorie Medien. Nina Quäck vom Gymnasium Lütjenburg (10. Klasse) verfasste eine Rede zum Thema Frieden in Europa anlässlich des 75. Jahrestages zum Ende des Zweiten Weltkrieges. In ihrer Rede weist sie auf die Gefahren für den Frieden in unserer heutigen Zeit hin und appelliert an die Verantwortung des Einzelnen für den Frieden.

Auch Sagen und Märchen verbinden

Der 67. Europäische Wettbewerb stand unter dem Motto „EUnited – Europa verbindet!“. Der Wettbewerb rief die Teilnehmenden dazu auf, die Gemeinsamkeiten, die Europäer verbinden, zu entdecken. Beispielsweise ging es dabei um den gemeinsamen Schatz an europäischen Sagen und Märchen oder den Wunsch nach einer intakten Umwelt. Eine Sonderaufgabe rief die Schüler dazu auf, sich für die EU-Ratspräsidentschaft von Deutschland im zweiten Halbjahr 2020 zu überlegen, wie die zentralen Werte der EU wie Freiheit und Demokratie gestärkt werden könnten.

Der Europäische Wettbewerb wird jedes Jahr bundesweit von der Europäischen Bewegung Deutschland ausgerichtet. Er richtet sich an alle Altersstufen in allen Schularten und wird somit von den Grundschulen über die Gemeinschaftsschulen und Gymnasien bis hin zu den Berufsschulen wahrgenommen. Mehr zum Thema ist auf der Website des Ausrichters des Europäischen Wettbewerbs zu lesen.