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30. September 2021 – Preisverleihung

Sieger aus Schleswig-Holstein beim Euro­päischen Wett­bewerb geehrt

Die besten Beiträge des diesjährigen Europäischen Wettbewerbs sind im Plenarsaal vorgestellt und gewürdigt worden. Drei Arbeiten von Schülern aus Schleswig-Holstein erhalten die Auszeichnung „beste Arbeit des Themas“.

Europäischer Wettbewerb 2021
Anton Fuge (l.) und Luca Arnold wurden für ihr Projekt von Landtagsvizepräsidentin Kirsten Eickhoff-Weber mit einem Sonderpreis geehrt. Foto: Landtag, Regina Baltschun

Gestern wurden im Plenarsaal des Landtages die besten Arbeiten des 68. Europäischen Wettbewerbs aus Schleswig-Holstein vorgestellt und mit Bundespreisen prämiert. 42 Schüler aus 15 Schulen zeichnete das Bildungsministerium für ihre erfolgreiche Teilnahme aus. Sie hatten sich sowohl auf Landes- wie auf Bundesebene durchgesetzt. Der Landtagspräsident stiftet für jede Altersgruppe zusätzlich einen Sonderpreis – von einem Landtagsbesuch mit persönlicher Führung bis hin zu Gutscheinen für Museen oder den Tierpark Arche Warder. Einer davon ging an Luca Arnold und Anton Fuge aus dem 9. Jahrgang des Bernstorff-Gymnasium Mittelangeln, die einen eigenen Song zum Thema „Digital Life Balance“ eingereicht hatten.

Überreicht wurden die Preise in diesem Jahr von Vizepräsidentin Kirsten Eickhoff-Weber. Sie sagte: „Kreativ, vernetzt, digital, motiviert und engagiert für den europäischen Gedanken – so haben wir die vielen jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs erlebt. Und genau so sollte unser Europa heute und in Zukunft sein. Ich freue mich über jeden einzelnen Beitrag bei diesem Wettbewerb, denn jede einzelne Auseinandersetzung mit Europa ist ein Gewinn für uns alle.“

Die Sieger aus Schleswig-Holstein

Insgesamt waren rund 400 Beiträge von 1300 Schülern aus Schleswig-Holstein bei der Landesjury eingegangen, darunter Bilder, Texte, Präsentationen oder auch Filme. Drei Beiträge aus Schleswig-Holstein wurden in diesem Jahr mit der Auszeichnung „beste Arbeit des Themas“ geehrt. So überzeugte die Fünftklässlerin Zijun Xiu von der Theodor-Heuss-Schule in Pinneberg mit ihrem Bild zum Sonderthema „Kreativ in der Krise“. Darauf stellt sie dar, wie sich verschiedene Menschen unterschiedlicher Professionen in ganz Europa vereint dem Kampf gegen das Corona-Virus stellen.

Hanna Frey aus dem 11. Jahrgang der Kieler Max-Planck-Schule hat eine Arbeit zum Thema „Smart City – Smart Village“ eingereicht. Die Oberstufenschülerin verfasste eine Biografie eines Menschen, der im Jahr 3000 in der fiktiven Stadt Sustineri – einer Smart City – geboren wird. Mit einem Dialog in Form eines Podcast zum Thema ökologischer Fußabdruck der Digitalisierung konnten Niklas Genz, Pontus Genz und Johanna Ebel aus dem 12. Jahrgang des Gymnasium Lütjenburg punkten. Der Beitrag wurde als bundesweit beste Textarbeit zu dieser Aufgabenstellung geehrt.

Digitalisierung von Fake News bis künstliche Intelligenz

Der 68. Europäische Wettbewerb stand unter dem Motto „Digital EU – and YOU?!“. Es ging darum, die Gemeinsamkeiten, die alle Europäer verbinden, zu entdecken und zugleich die unterschiedlichen Facetten und Aspekte der Digitalisierung zu thematisieren, wie zum Beispiel die Gefahr von Fake News, die ökologischen Auswirkungen der Digitalisierung oder die Gefahren und Chancen künstlicher Intelligenz. Eine Sonderaufgabe thematisierte explizit die Herausforderungen der Corona-Pandemie und fragte danach, wie trotz der Krise der Zusammenhalt in Europa gelingen kann.

Der Europäische Wettbewerb ist der älteste Schülerwettbewerb Deutschlands, der jedes Jahr bundesweit von der Europäischen Bewegung Deutschland ausgerichtet wird. Der Wettbewerb richtet sich an alle Altersstufen in allen Schularten und wird somit von den Grundschulen über die Gemeinschaftsschulen und Gymnasien bis hin zu den Berufsschulen wahrgenommen.