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20. März 2023 – Altenparlament

Seniorenpolitik noch einmal im Fokus

Zum Abschluss der 34. Auflage des Altenparlaments gibt es im Landeshaus einen regen Austausch. Die seniorenpolitischen Sprecher der Fraktionen stehen Rede und Antwort. Diesmal geht es um die Stellungnahmen zu den Beschlüssen. 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Altenparlaments sitzen im Plenarsaal des Kieler Landeshauses.
Abschluss des 34. Altenparlaments: Im Plenarsaal geben die Teilnehmer Rückmeldung zu den Stellungnahmen. Foto: Landtag, Christian Lipovsek

Einmal im Jahr nehmen schleswig-holsteinische Senioren für einen Tag in den Sesseln der Abgeordneten Platz. Auf Einladung der Landtagpräsidentin diskutieren sie im Landeshaus über die Themen, die ihnen unter den Nägeln brennen. Auch beim 34. Altenparlament im September vergangenen Jahres wurden Anträge gestellt, es wurde viel diskutiert, am Ende gab es Beschlüsse. Und die gehen an Fraktionen, an die Landesregierung, an die Landesgruppen der Parteien im Bundestag und ans EU-Parlament. Alle sind zu Stellungsnahmen aufgefordert. Am Montag kam das Altenparlament noch einmal zusammen. Zum Abschluss der Gesamtveranstaltung gab es traditionell von den Delegierten dazu eine Rückmeldung. 

Rede und Antwort standen Werner Kalinka (CDU), Eka von Kalben (Grüne), Sandra Redmann (SPD) sowie Bernd Buchholz (FDP). Die seniorenpolitischen Sprecher ihrer Fraktion beziehungsweise Stellvetreter erläuterten und konkretisierten die Stellungnahmen. Sie gingen zudem auf die zahlreichen Anmerkungen aus dem Plenum ein. Drei Arbeitskreise hatten im September 31 Beschlüsse zu den Themenfeldern „Migration und Integration von Flüchtlingen“, „Ehrenamt als Instrument zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen“ und zu „Medizinische Versorgung und Pflege“ gefasst. Entsprechend viele Statements galt es zu bearbeiten. 

So arbeitet das Altenparlament

Die Veranstaltung „Altenparlament“ besteht seit 1989. Grundgedanke war die Idee, „nicht nur über Senioren sondern mit Senioren zu reden um ihre Probleme und Wünsche kennen zu lernen und ihnen mehr Gewicht zu verleihen“, so die damalige Landtagspräsidentin und Initiatorin dieser Veranstaltung Lianne Paulina-Mürl 1989 in ihrer Eröffnungsrede. Delegierte des Landesseniorenrates, der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände, des Sozialverbands Deutschland, der Gewerkschaften, Beamtenvertretungen und Parteien formulieren Anträge, beraten sie in Arbeitsgruppen und geben Empfehlungen ab. Die Beschlüsse beeinflussen immer wieder die politischen Entscheidungen, auch wenn sie nicht bindend sind.

Das nächste Altenparlament findet am 29. September statt.