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26. Januar 2026 - Plenum / Vorschau

Schleswig-Holstein solidarisch mit Grönland

Der Landtag erklärt sich mit einer überparteilichen Resolution solidarisch mit Dänemark und Grönland. Hintergrund ist die Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump, die Arktisinsel übernehmen zu wollen.

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Grönland hat eine eigene Flagge und ist autonomes Gebiet des Königreiches Dänemark.
© Foto: Ben Birchall, PA Wire/dpa

Im Streit um die Zukunft Grönlands zeigt sich der Landtag solidarisch mit den Bewohnern der Arktisinsel und mit Dänemark. Grönland wurde 1775 dänische Kolonie und ist seit 1953 Bestandteil des Königreichs mit Selbstverwaltungsrechten. In einer gemeinsamen Resolution bekunden alle fünf Fraktionen ihre „große Sorge“ angesichts der aktuellen Entwicklung und pochen auf die staatliche Souveränität und territoriale Integrität der Insel. 

US-Präsident Donald Trump hatte mehrfach erklärt, er wolle das strategisch bedeutsame und rohstoffreiche Grönland für die Vereinigten Staaten in Besitz nehmen: Die Insel sei wichtig für die nationale Sicherheit der USA angesichts einer angeblichen Bedrohung seitens Russlands und Chinas. Ohne den Präsidenten namentlich zu nennen, wenden sich die Fraktionen im Landtag gegen „Versuche und Überlegungen externer Akteure, die innenpolitischen Angelegenheiten Grönlands zu beeinflussen oder sogar eine Annexion des Territoriums umzusetzen“. Nur Grönland selbst habe das Recht, über seine künftige staatliche Zugehörigkeit zu entscheiden.       

Eng mit Europa verbunden

Zudem betont der Landtag, dass Grönland „als autonomes Gebiet des Königreiches Dänemark historisch, politisch, wirtschaftlich und kulturell eng mit Europa verbunden“ sei. Es sei zu begrüßen, dass die EU-Kommission plane, die finanziellen Mittel für Überseegebiete im Mehrjährigen Finanzrahmen für die Jahre 2028 bis 2034 zu erhöhen.  

Bericht folgt etwa eine Stunde nach dem Ende der Debatte.

Top 27:

Antrag der Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, SPD, FDP und SSW

Drucksache 20/4006