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26. Januar 2026 - Plenum / Vorschau

Geschäftsstelle für Elternbeiräte und Schülervertretungen gefordert

In einem „Haus der Partizipation“ sollen zukünftig Elternbeiräte und Schülervertretungen des Landes eine Geschäftsstelle mit Büros und Sitzungsräumen zur Verfügung gestellt bekommen.

Mehrere Siebtklässler lernen in einer Gemeinschafts- und Ganztagsschule in einem Lernzimmer.
Mehrere Siebtklässler lernen in einer Gemeinschafts- und Ganztagsschule in einem Lernzimmer.
© Foto: dpa, Felix Kästle

Elternbeiräte und Schülervertretungen sollen nach Willen der SPD ein gemeinsames Verwaltungsgebäude erhalten. In dem „Haus der Partizipation“ sollen die „gesetzlich normierten Interessenvertretungen“ eine Geschäftsstelle mit Büros und Sitzungsräumen zur Verfügung gestellt bekommen. Die Sozialdemokraten nennen beispielsweise die Landes- und Kreiselternvertretungen der Kitas, die Landeselternvertretungen der Schulen und die Landesschülervertretungen der verschiedenen Schulformen. „Eine eigenständige räumliche Geschäftsstelle erhöht die Sichtbarkeit und Anerkennung des geleisteten Ehrenamts ebenso, wie sie die Arbeitsbedingungen der ehrenamtlich geleisteten Arbeit verbessert“, heißt es in dem Antrag. Die Sozialdemokraten hoffen auch auf „positive Synergieeffekte“. 

Ähnliche Vorstellungen haben CDU und Grüne 2022 in ihrem Koalitionsvertrag geäußert: „Wir wollen die Rahmenbedingungen für Eltern- und Schülerinnen- und Schülervertretungsarbeit weiter verbessern. Dazu zählen die verpflichtende Fortbildung für Verbindungslehrkräfte, weitere Unterstützung der Landesschülerinnen- und schülerparlamente für Übernachtungskosten und eine hauptamtliche Unterstützung der Landesschülervertretung sowie eine eigenständige räumliche Geschäftsstelle.“ Die Schülervertretungen hatten in der Vergangenheit bereits ein eigenes Büro in Kiel, dies wurde aber vor mehr als zehn Jahren aus Kostengründen geschlossen. Seitdem treffen sich die Jugendlichen im Bildungsministerium.   

Bericht folgt etwa eine Stunde nach dem Ende der Debatte.

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Antrag der Fraktion der SPD

Drucksache 20/3996