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„Vom Grenzkampf zur kulturellen Freiheit“

100 Jahre Minderheiten im deutsch-dänischen Grenzland

Eine Ausstellung des Danevirke Museums und des Deutschen Museums Nordschleswig aus der Reihe „Kulturland Schleswig-Holstein“

Stilisierte Bretterwand mit Reproduktionen von Originalplakaten Gestaltung: amatik Designagentur

Der Landtag und die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) präsentieren im Rahmen ihrer gemeinsamen Reihe „Kulturland Schleswig-Holstein“ ein kooperatives Ausstellungsprojekt des Danevirke Museums (Dannewerk) und des Deutschen Museums Nordschleswig (Sønderburg, Dänemark). Anlass für diese besondere Ausstellung ist der 100. Jahrestag der Volksabstimmungen, die im Februar und März 1920 die Grenze zwischen Deutschland und Dänemark demokratisch festlegten und damit den Grenzkonflikt friedlich lösten. Der Weg war frei für gegenseitige kulturelle Bereicherung und eine bis heute vorbildliche Minderheitenpolitik.

Die Ausstellung im Landeshaus würdigt die besondere Kulturlandschaft im Grenzland. Neben einem Überblick über die historischen Ereignisse anhand einiger besonderer Ausstellungsstücke aus beiden Museen schaut die Ausstellung vor allem auf die Menschen der Region: In großformatigen Porträts der Fotografen Lene Esthave, Tim Riediger, Lars Salomonsen und Martin Ziemer sowie schriftlichen Statements und Videos kommen Angehörige der nationalen Minderheiten beiderseits der Grenze zu Wort.

Danevirke Museum

Das Danevirke Museum befindet sich unmittelbar am Hauptwall des Danewerks. Gezeigt wird eine ständige Ausstellung zur historischen Grenzanlage und eine Informationsausstellung zum gesamten Welterbe Haithabu-Danewerk. Darüber hinaus wird in zwei weiteren Ausstellungen die Bedeutung der Wallanlagen im deutsch-dänischen Krieg von 1864 sowie die Geschichte der dänischen Minderheit von 1864 bis in die Gegenwart dokumentiert.

Deutsches Museum Nordschleswig

Vielfalt und Identität sind starke und globale Themen, die auch ein Teil der Geschichte der deutschen Minderheit sind. Mit Fokus auf diesen Begriffen wird in Sønderburg die Geschichte vom feindlichen Gegeneinander im 19. Jahrhundert bis zum friedlichen Miteinander in der Gegenwart erzählt. Die Ausstellung umfasst authentische Geschichte, Identitätskrise und Identitätsfragen hin zu einer besonderen kulturellen Vielfalt. Sie soll zeigen, dass wir alle ein Bedürfnis nach Identität haben.

Ausstellung

Die Ausstellung ist abgesagt.

18. März bis 26. April 2020, täglich von 10 bis 18 Uhr 

Ort

Landeshaus, Halle 1. Stock
Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel

Hinweise

Der Eintritt ist frei, lediglich der Personalausweis ist erforderlich.

Die Ausstellungseröffnung am 17. März entfällt.