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8. März 2019 – Weltfrauentag

Frauen der erste Reihe

Seit 100 Jahren dürfen Frauen in Deutschland wählen. Ein erster Schritt in Richtung Gleichberechtigung. Wie ist der Stand der Dinge am Weltfrauentag 2019? Der Landtag blickt in die eigenen Reihen – und debattiert im Plenum über Geschlechterparität.

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Sie alle haben Spitzenpositionen im Landtag (v. l.): Birgit Herdejürgen (SPD), Parlamentarische Geschäftsführerin, Anita Klahn (FDP), stellv. Fraktionsvorsitzende, Birte Pauls (SPD), stellv. Fraktionsvorsitzende, Eka von Kalben (Grüne), Fraktionsvorsitzende, Annabell Krämer (FDP), Landtagsvizepräsidentin, Katja Rathje-Hoffmann (CDU), stellv. Fraktionsvorsitzende, Kristen Eickhoff-Weber (SPD), Landtagsvizepräsidentin, Jette Waldinger-Thiering, stellv. Vorsitzende des SSW und Serpil Midyatli (SPD), stellv. Fraktionsvorsitzende. Es fehlt Marret Bohn (Grüne), Parlamentarische Geschäftsführerin. Foto: Landtag, Regina Baltschun

Im Schleswig-Holsteinischen Landtag sind 23 der 73 Abgeordneten Frauen – das ist weniger als ein Drittel. Doch nicht wenige von ihnen bekleiden politische Spitzenämter. So sind etwa Fraktionsvorsitzende, Parlamentarische Geschäftsführerinnen und Landtagsvizepräsidentinnen unter ihnen. Was denken sie über die Frauenquote in der Politik? Welche Tipps geben sie jungen Frauen, die sich politisch engagieren wollen? Einige ihrer Antworten werden in den kommenden Tagen auf der Instagram-Seite des Landtages veröffentlicht.

Währenddessen diskutiert der Landtag heute passend zum Internationalen Frauentag über eine Initiative der SPD, die bundesweit Geschlechterparität in den Parlamenten fordert. Als erstes Bundesland hatte Brandenburg im Januar ein Gesetz beschlossen, nach dem bei Landtagswahlen alle Parteien verpflichtet werden, gleich viele Frauen und Männer als Kandidaten aufzustellen.

Berlin macht Frauentag zum Feiertag

In Berlin ist der Frauentag am 8. März in diesem Jahr zum ersten Mal Feiertag. Als erstes Bundesland hat das rot-rot-grün regierte Berlin diesen arbeitsfreien Tag eingeführt. Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage Meinungsforschungsinstitutes YouGov im Auftrag des Redaktionsnetzwerks Deutschland ist mehr als die Hälfte der Bundesbürger dafür, den Internationalen Frauentag am 8. März nach dem Vorbild Berlins zum gesetzlichen Feiertag zu erklären. Danach würden 54 Prozent der Befragten gern dem Beispiel der Hauptstadt folgen, 34 Prozent sprachen sich dagegen aus.

Am Internationalen Frauentag fordern weltweit zahlreiche Organisationen die volle soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Gleichstellung von Frauen.