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29. März 2019 – Top 15: Tierschutz

Alte und unnütze Zäune abbauen

Stacheldrahtzäune aus der Landschaft entfernen, um Tiere und Menschen zu schützen – so lautet eine Forderung des Tierschutzbeirates. Die AfD verlangt jetzt eine Landtagsdebatte zum Thema.

Reh Wild Illustration
Zäune, besonders aus Stacheldraht, sind eine Gefahr für Tiere in freier Wildbahn. Foto: dpa, Lino Mirgeler

Der Landtag hat den vorliegenden Antrag mit den Stimmen von CDU, SPD, Grünen, FDP und der Abg. des SSW abgelehnt.
Die Fraktionen hatten am ersten Sitzungstag beschlossen, in dieser Tagung auf eine Aussprache zu verzichten.

Informationen
...zu dem Thema finden Sie in den Rubriken Hintergrund und Dokumente.

Die AfD nimmt eine Forderung des Tierschutzbeirats von Anfang März auf und ruft dazu auf, alte Drahtzäune in der Natur abzubauen. Nicht mehr funktionstüchtige Zäune, insbesondre aus Stacheldraht, „stellen eine erhebliche Gefahr für Wildtiere dar“, heißt es in einem an die Landesregierung adressierten Antrag. Unter anderem sollen Landeigentümer mit Prämienzahlungen motiviert werden, alte Zäune abzubauen und stattdessen Weidezäune aus glattem Draht zu verwenden.

In funktionslosen Zäunen verenden unter großen Qualen jedes Jahr Hunderte von Wildtieren, vor allem Vögel, aber auch Hirsche, schreibt die AfD und wirft der Landesregierung vor, bislang nur unzureichend dagegen vorgegangen zu sein. Weiter heißt es, der Landestierschutzbeirat warne zwar regelmäßig vor den Gefahren, dringe jedoch nicht zu allen Grundeigentümern durch. Der Beirat ist ein ehrenamtliches Gremium des Landes, das das Umwelt- und Agrarministerium in Tierschutzangelegenheiten berät.

(Stand: 25. März 2019)

Weitere Infos:
Pressemitteilung des Landestierschutzbeirat

Antrag

Wildtiere schützen - Stacheldrahtzäune abbauen
Antrag der Fraktion der AfD – Drucksache 19/1361