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5. September 2019 – Platt-Zentren

Viel Lob zum 25. Jubiläum

Die Zentren für Niederdeutsch (ZfN) in Schleswig-Holstein sind feste Institutionen im Land, wenn es um die Pflege der plattdeutschen Sprache geht. Bei einer Feierstunde im Landtag zum 25. Jubiläum gab es viel Lob für ihre Arbeit. 

Plattdeutsch Zentrum Feierstunde 25 Jahre
Auch Hip-Hop geht auf Platt: Der Rapper „LPP 143“ aus Kiel-Gaarden macht es vor. Foto: Landtag, Yvonne Windel

Seit einem Vierteljahrhundert kümmern sich die beiden Zentren für Niederdeutsch (ZfN) in Leck und Mölln um die Pflege der plattdeutschen Sprache im Lande. Sie bringen Platt-Schnacker zusammen, sie erarbeiten Unterrichtsmaterial für Schulen und Kindergärten, und sie veranstalten Lesungen, Konzerte und Theateraufführungen. Zum silbernen Jubiläum gab es bei einer Feierstunde mit rund 60 geladenen Gästen im Landeshaus viel Lob. „De Zentren hebbt dorvöör sorgt, dat dat Plattdüütsche wedder bi de Minschen ankomen is“, betonte Landtagspräsident Klaus Schlie. Er erinnerte daran, dass die Idee, die ZfN zu gründen, 1994 im Landtag entstanden sei: „In’t Landeshuus is dat Plattdüütsche jümmers tohuus west.“

Der Minderheitenbeauftragte der Landesregierung, der CDU-Abgeordnete Johannes Callsen, unterstrich die Bedeutung der Regionalsprache für Schleswig-Holstein: „De meesten Lüüd bi uns künnt Platt verstohn, un 25 Prozent künnt de Spraak ok sölvs schnacken. Dorüm verbindt dat Plattdüütsche de Minschen in uns Land.“ Zur musikalischen Untermalung trat der Rapper „LPP 143“ aus Kiel-Gaarden auf und präsentierte Sprechgesang „op Platt“.