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20. August 2019 – Geschichtswettbewerb

Gymnasium Altenholz ausgezeichnet

Großer Erfolg für Nachwuchshistoriker: Mit sieben Einzelpreisen holen Schüler des Gymnasiums Altenholz den Landessieg beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten an ihre Schule. Die Auszeichnungen erhielten sie heute im Kieler Landeshaus.

Geschichtswettbewerb 2019
Landtagspräsident Klaus Schlie (2. v. r.) im Gespräch mit Bildungsministerin Karin Prien (CDU), Thomas Paulsen von der Körber-Stiftung (l.) und Moderator Martin Verg. Foto: Körber-Stiftung, Claudia Höhne

„So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch Aufbruch“ – so lautete das Thema der 26. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Bereits zum zweiten Mal nach 2015 wurde das Gymnasium Altenholz in Altenholz (Kreis-Rendsburg-Eckernförde) als beste Schule in Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Landtagspräsident Klaus Schlie hob im Gespräch mit Bildungsministerin Karin Prien (CDU) und Thomas Paulsen von der Körber-Stiftung die Bedeutung der Beiträge der jungen Historiker hervor. Der Geschichtswettbewerb sei fantastisch, weil die Schüler nicht nur in die Vergangenheit guckten, sondern weil es immer auch um die Gegenwart gehe. „Ohne einen Blick in die Geschichte ist es kaum möglich die Zukunft zu gestalten“, sagte Schlie im vollbesetzen Schleswig-Holstein-Saal.

Mit 21 eingereichten Arbeiten stach das Gymnasium aus Altenholz bei Kiel besonders hervor. Sieben davon wurden heute mit Preisen geehrt. Vier Landessieger erhielten dabei je 250 Euro, für drei Förderpreise gab es je 100 Euro Preisgeld von der Körber-Stiftung. Als beste Schule erhielt das Altenholzer Gymnasium 1000 Euro. Alle Landessieger qualifizieren sich für den Bundeswettbewerb, deren Sieger im November vom Bundespräsidenten in Berlin ausgezeichnet werden.

25 Auszeichnungen gehen nach Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein wurden 98 Beiträge von 32 Schulen eingereicht. Dabei gingen mit zwölf Preisen für den Landessieg, zwölf Förderpreisen und einem Preis für die landesbeste Schule 25 Auszeichnungen in das nördlichste Bundesland. Die Jugendlichen haben sich zum aktuellen Rahmenthema in schriftlichen Aufsätzen, Filmprojekten oder selbstgestalteten Theaterstücken mit dem Einfluss von Krisen und Umbrüchen auf das Zusammenleben der Menschen beschäftigt und dazu oftmals Zeitzeugen in der Familie befragt. Sie setzten sich beispielsweise mit dem Matrosenaufstand 1918, der lokalen Bedeutung der 68er-Bewegung, der Entwicklung von Forstbaumschulen oder dem Metallarbeiterstreik in den 1950er Jahren auseinander. 

Seit 1973 richten die Hamburger Körber-Stiftung und das Bundespräsidialamt den Geschichtswettbewerb aus, der auf eine gemeinsame Initiative des damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann und des Stifters Kurt A. Körber zurückgeht. Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte zu wecken, Selbstständigkeit zu fördern und Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Zum Thema „So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch Aufbruch“ waren von September 2018 bis Februar 2019 bundesweit rund 5600 junge Menschen auf historischer Spurensuche.

Weitere Infos unter www.koerber-stiftung.de/geschichtswettbewerb