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Der Ältestenrat

ein Beratungsorgan

Den Ältestenrat bilden der Präsident, seine Stellvertreterin und seine Stellvertreter und je ein Mitglied der Fraktionen (in der Regel die Fraktions­vorsitzenden). Der Name ist irreführend. Es wäre reiner Zufall, wenn es wirklich die ältesten Abgeordneten wären. Wenn möglich sind es aber erfahrene Abgeordnete, die das Geschäft im Parlament sehr gut kennen.

Klaus

Schlie

Landtagspräsident CDU

Kirsten

Eickhoff-Weber

Landtagsvizepräsidentin SPD

Aminata

Touré

Landtagsvizepräsidentin Bündnis 90/Die Grünen

Annabell

Krämer

Landtagsvizepräsidentin FDP

Tobias

Koch

Fraktionsvorsitzender CDU

Dr. Ralf

Stegner

Fraktionsvorsitzender SPD

Eka

von Kalben

Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen

Christopher

Vogt

Fraktionsvorsitzender FDP

Jörg

Nobis

Fraktionsvorsitzender AfD

Lars

Harms

Vorsitzender des SSW im Landtag

Arbeitsorganisation und Verständigung

Wenn die erste Sitzung in einer Plenarwoche eröffnet wird, haben schon zahlreiche Vorbesprechungen stattgefunden. Denn zu den wichtigsten Aufgaben dieses Gremiums zählt, eine Verständigung zwischen den Fraktionen über den Arbeitsplan des Landtages, über die Tagesordnung von Plenarsitzungen und über ihre geschäftsordnungsmäßige Abwicklung herbei­zuführen. In diesem Sinne ist der Ältestenrat ein Beratungsorgan des Präsidenten.

Gerade im Parlament, das ein Forum des politischen Streites sein soll, ist die Übereinstimmung über das, was für alle verbindlich ist, besonders wichtig. Sind die Gemüter der Beteiligten einmal besonders erhitzt, kann die Sitzung unterbrochen werden. Es wäre dann Aufgabe des Ältestenrats, mit dem Präsidenten zusammen wieder für die Herstellung eines gemäßigten Gesprächsklimas zu sorgen.