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05.10.10
15:03 Uhr
Landtag

Helgoland hat vielversprechende Perspektiven als Offshore-Hafen, Forschungsstandort und Ferienziel

170/2010 Kiel, 5. Oktober 2010

Helgoland hat vielversprechende Perspektiven als Offshore-Hafen, Forschungsstandort und Ferienziel
Kiel (SHL) – Deutschlands einzige Hochseeinsel hat vielversprechende Perspek- tiven als Unterstützungshafen für Offshore-Windkraftparks, als Forschungsstand- ort und als attraktives Urlaubsziel. Das ist das Fazit des ersten Helgoland-Tages des Wirtschaftsausschusses des Schleswig-Holsteinischen Landtages. „Unsere Tagung hat gezeigt, dass Helgoland über enormes Entwicklungspotenzial verfügt. Allerdings steht die Insel auch vor großen Herausforderungen und muss die Wei- chen für die Zukunft jetzt stellen“, erklärte der Vorsitzende des Wirtschaftsaus- schusses Bernd Schröder (SPD) und Initiator des Helgoland-Tages heute (5. Ok- tober) in Kiel.
„Helgoland hat die einmalige Chance sich zu einem Modellstandort zu entwickeln, an dem die ökonomische Zukunft durch Windkraft und Tourismus gesichert wird, ohne die sensible Flora und Fauna zu gefährden. Helgoland könnte damit zum Vorzeigebeispiel für die Versöhnung von Ökonomie und Ökologie werden“, ergänzte Landtagspräsident Torsten Geerdts (CDU), der den Helgolandtag des Wirtschaftsausschusses unter ande- rem nutzte, um sich von der wissenschaftlichen Arbeit der Biologischen Anstalt Helgo- land (BAH) zu überzeugen. Die Tagung habe die Erkenntnis unterstrichen, dass sich die Themen Offshore-Windkraft, Forschung und Tourismus „nicht gegenüberstehen, son- dern gegenseitig ergänzen“, so der Landtagspräsident.
Der Wirtschaftsausschuss hatte zu seiner auswärtigen Sitzung auf der Insel zahlreiche Vertreter der Windkraftbranche, der Tourismusindustrie, Hafenwirtschaft und Schiff- fahrtsbranche eingeladen. Schleswig-Holsteins Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr, Jost de Jager (CDU), betonte im Ausschuss, Helgoland sei ein idealer Standort als Schutz- und Unterstützungshafen für Offshore-Windparks in der Nordsee. Mit der Übertragung eines mehr als 30.000 Quadratmeter großen Grundstückes vom Bund auf die Gemeinde Helgoland, sei der erste Schritt auf dem Weg zu einem solchen Hafenbe- trieb mit rund 80 bis 100 Arbeitsplätzen getan. „Das Land Schleswig-Holstein wird Hel- goland auf diesem Weg gerne unterstützen“, unterstrich de Jager. Schleswig-Holsteinischer Landtag, Postfach 7121, 24171 Kiel ▪ Carsten Maltzan, pressesprecher@landtag.ltsh.de, Tel. 0431 988-1120; Fax 0431 988-1130 ▪ www.sh-landtag.de → Presseticker