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12.02.18
10:14 Uhr
SPD

Martin Habersaat: Transparenz in der Bildungsberichterstattung

Kiel, 12. Februar 2018 Nr. 045 /2018



Martin Habersaat:
Transparenz in der Bildungsberichterstattung Die SPD hat für die Februar-Sitzung des Landtags einen Antrag vorgelegt, mit dem der Bericht über die Unterrichtssituation weiterentwickelt werden soll (Drucksache 19/502). Dazu sagt Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:
Der Grad der Unterrichtsversorgung, eine in der bildungspolitischen Debatte oft verwendete Größe, wird errechnet durch eine Gegenüberstellung der Aufgaben von Schulen (Kontingentstundentafel, Leitungszeiten etc.) und den ihnen zur Verfügung gestellten Planstellen. Dabei tragen auch unbesetzte oder falsch besetzte Planstellen, zum Beispiel auch durch Personen ohne jede Lehrerausbildung, rechnerisch zur Unterrichtsversorgung bei. Das soll ab dem Schuljahr 2018/2019 transparent dargestellt werden.
Der Grad der Unterrichtsversorgung spielt in der bildungspolitischen Debatte Schleswig- Holsteins eine Rolle, seit Bildungsministerin Waltraud Wende am 16. November 2012 dem Landtag ihre Bilanz zur Unterrichtsversorgung vorgelegt hat. 1250 Planstellen für Lehrkräfte und 350 Erzieherstellen im sonderpädagogischen Bereich fehlten. Das bedeutete, dass den Schulen nicht die Stellen zur Verfügung gestellt wurden, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben brauchten.
Seitdem haben sich die Bildungsministerinnen Waltraud Wende, Britta Ernst und Karin Prien bemüht, diese Lücke zu schließen. Je näher dieser Lückenschluss kommt, desto wichtiger wird die Frage, ob und wie die nunmehr zur Verfügung gestellten Stellen tatsächlich besetzt werden können. Die regelhafte Bildungsberichterstattung an den Landtag muss daher ergänzt werden.