Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Möglichkeit zum Opt-Out finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Datenschutzerklärung

Pressefilter

29.03.19
14:41 Uhr
B 90/Grüne

Marret Bohn zur Einführung einer Impfpflicht

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Zentrale: 0431 / 988 – 1500 Durchwahl: 0431 / 988 - 1503 Mobil: 0172 / 541 83 53
presse@gruene.ltsh.de www.sh-gruene-fraktion.de
Nr. 158.19 / 29.03.2019

Wir müssen die Akzeptanz von Impfungen verbessern
Zur Debatte um die Einführung einer Impfpflicht sagt die gesundheitspolitische Spreche- rin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:
Als Ärztin unterstütze ich die Forderung des Verbandes der Kinder- und Jugendmedizi- ner*innen nach einer Impfpflicht. Wir dürfen nicht zulassen, dass Masern in Deutsch- land immer noch zu vermeidbaren Todesfällen führen. Wenn Kinder sterben, die geret- tet werden könnten, ist das ein nicht akzeptabler Zustand.
Daher befürworte ich, dass wir klären, ob die Masernimpfung als verpflichtende Impfung für die Aufnahme in Kitas und Schulen eingeführt werden kann. Wir müssen dafür sor- gen, dass die Akzeptanz für Impfungen und die Durchimpfung in der Bevölkerung deut- lich verbessert werden.
Alle Eltern wollen ihre Kinder schützen. Daher ist es wichtig, dass sie über die Folgen einer fehlenden Impfung für ihr Kind und für andere Kinder, die sich anstecken könnten, informiert werden. Zunächst einmal sollte das Gespräch vor Ort gesucht und auf Bera- tung und Überzeugung gesetzt werden. Das geht viel schneller als eine gesetzliche Än- derung.
Sinnvoll ist aus meiner Sicht auch eine Impfberatung schon in der Schwangerschaft durch Familienhebammen und Frauenärzt*innen. Diese genießen großes Vertrauen bei jungen Familien. Für die Folgeimpfungen ist dann eine Kooperation von Kinder- und Jugendmediziner*innen und den örtlichen Gesundheitsämtern mit den Kitas und Schu- len sinnvoll.
***


Seite 1 von 1