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08.05.19
09:32 Uhr
Landtag

Gewaltschutz und Selbstbestimmung, Landesbeauftragter tritt für Grundrechte ein

06 / 08. Mai 2019

Gewaltschutz und Selbstbestimmung, Landesbeauftragter tritt für Grundrechte ein Auf der Fachtagung: „Zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Sexuelle Selbstbestimmung und Schutz vor sexueller Gewalt für Menschen mit Behinderungen“ stellt der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Ulrich Hase Handlungsleitlinien vor Gemeinsam mit dem Landespräventionsrat und einem breiten Bündnis von Einrichtungen und Verbänden findet heute eine Fachtagung im Kieler Landeshaus statt. Auf Einladung des Landes- präventionsrates und des Landesbeauftragten war die Veranstaltung mit etwa 200 Teilnehmenden frühzeitig voll ausgebucht. Ministerpräsiden Daniel Günther eröffnet die Tagung mit einem Grußwort: „Um unser gemeinsa- mes Ziel einer inklusiven Gesellschaft zu erreichen, sind wir alle gefordert. Dafür steht auch das breite Bündnis an Organisationen und Verbänden, das diese Leitlinien gemeinsam erarbeitet hat. Wir wollen Menschen mit Behinderung in Ihren Rechten stärken. Mit dem heutigen Fachtag und den neuen Leitlinien kommen wir einen wichtigen Schritt voran.“

Dem Fachpublikum werden im Verlauf des Fachtages theoretische Grundlagen zum Thema ver- mittelt, gelungene Praxisbeispiele präsentiert und ein eigens entwickelter Handlungsleitfaden von Hase vorgestellt. Abschließend rundet ein Podiumsgespräch mit Landespolitikern die Veranstal- tung ab. Grundlegende Botschaft ist, dass Menschen mit Behinderungen auch mit starken Einschränkun- gen selbstverständlich ihre Grundrechte auf Unversehrtheit und Selbstbestimmung genießen. Ha- se erklärt dazu: ,,Wenn ich meine Sexualität kenne und selbst bestimme, kann ich mich vor Über- griffen schützen. Die Fachkräfte, die mich begleiten, müssen erkennen, wo meine Schutzinteres- sen liegen und wie sie diese unterstützen können".

Die Fachtagung setzt bei den Professionen an, die Unterstützungen für Menschen mit Behinderungen organisieren und anbieten. Sie sollen erkennen können, wo die Rechte ihrer Betreuten eingeschränkt sein können und zielgerichtet Initiativen gegen mögliche



Verantwortlich für diesen Pressetext: Prof. Dr. Ulrich Hase, Karolinenweg 1, 24105 Kiel Telefon: 0431 988 1624, Dirk Mitzloff Der Beauftragte im Internet: Link zur Internetpräsentation 2
Benachteiligungen entwickeln lernen. Zudem bewirkt die Tagung, dass die Teilnehmenden kompetente Unterstützung und Beratungsangebote kennen lernen und vermitteln können.
Der Landespräventionsrat der Landesregierung ist beim Innenministerium Schleswig-Holstein angesiedelt und hat mit seiner Arbeitsgruppe 33 das beschriebene Thema aufgegriffen. Es ist in seiner langjährigen Zusammenarbeit die dritte Arbeitsgruppe, die der Landespräventionsrat gemeinsam mit dem Landesbeauftragten zu Aspekten der Gewalt gegenüber Menschen mit Behinderungen gestaltet.