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15.05.19
17:10 Uhr
FDP

Kay Richert zu TOP 26 "Abbiegeassistenten bei LKW"

Presseinformation Sperrfrist Redebeginn! Es gilt das gesprochene Wort Christopher Vogt, MdL Vorsitzender Anita Klahn, MdL Stellvertretende Vorsitzende Oliver Kumbartzky, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer
Nr. 188/2019 Kiel, Mittwoch, 15. Mai 2019
Verkehr/Abbiegeassistenten



www.fdp-fraktion-sh.de Kay Richert zu TOP 26 „Abbiegeassistenten bei LKW“ In seiner Rede zu TOP 26 (Abbiegeassistenten bei LKW) erklärt der ver- kehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Kay Richert:
„Nachdem wir heute Morgen schon über Verkehr und Verkehrssicherheit debattiert haben, freue ich mich, dass wir nun einen sehr guten Antrag der Jamaika-Koalition beraten. Der wird im Gegensatz zu der Debatte von heute Morgen auch wirklich etwas zum Positiven bewegen für die Schleswig- Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner.
Wir wollen debattieren über Abbiegeassistenten für LKW. Abbiegeassisten- ten überwachen den toten Winkel und schützen so Fußgänger, aber noch stärker Rad- und Mofafahrer vor den schlimmen Folgen der Abbiegeunfälle. Die sind deshalb besonders schlimm, weil die Fahrerinnen und Fahrer der Laster einen Unfall oft nicht sofort bemerken. Personen werden so häufig überrollt oder mitgeschleift und erheblich verletzt. Assistenten in Fahrzeu- gen haben eines gemeinsam: Sie füllen bestehende Lücken bei den mensch- lichen Fähigkeiten auf. An viele dieser Assistenten haben wir uns bereits gewöhnt: Der Einpark-Assistent zeigt uns an, wo die Parklücke endet und verhindert so, dass wir andere Autos anfahren. Der Anschnall-Assistent er- innert uns, wenn wir den Sicherheitsgurt nicht angelegt haben. Das Elektro- nische Stabilitätsprogramm sorgt dafür, dass wir auch bei schwierigen Stra- ßenverhältnissen sicher bremsen können. Und der Abbiegeassistent schaut dahin, wo die Fahrerin oder der Fahrer von großen, unübersichtlichen Fahr- zeugen nichts sehen kann. Assistenten sorgen also für mehr Sicherheit.
Allerdings birgt es auch Gefahren, wenn die Technik uns vieles abnimmt. Ich kenne zum Beispiel Leute, die trotz Einparkhilfe ihr Auto gegen einen Be- tonpoller gesetzt haben. Denn nicht nur Menschen, auch Technik kann ver- sagen oder einfach mal nicht funktionieren. Ein Abbiegeassistent ersetzt al- so keinesfalls den Schulterblick. Und ein Abbiegeassistent ist auch kein Er- satz für vorausschauendes Fahren, rücksichtsvolles Miteinander oder bauli- che Entschärfung von unfallträchtigen Verkehrssituationen. Wir Freie De- Eva Grimminger, Pressesprecherin, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de mokraten glauben an die Möglichkeiten, die die moderne Technik für die Menschheit bedeutet. Wir würden gerne vieles möglich machen, etwa inno- vative Mobilitätsformen oder elektrische Kleinstfahrzeuge. Deswegen freuen wir uns, dass die Abbiegeassistenten nun für den Straßenverkehr zugelas- sen wurden. Wir möchten, dass möglichst schnell möglichst viele Menschen von dieser Innovation profitieren. Das Förderprogramm zur Nachrüstung der bestehenden Flotte, das vom Bundesverkehrsministerium auf den Weg ge- bracht wurde, halten wir für den richtigen Schritt – denn schließlich haben LKW eine relativ lange Nutzungsdauer. Und wir appellieren an die Eigentü- mer dieser LKW, das Programm zu nutzen und ihre Fahrzeuge schrittweise mit dem Abbiegeassistenten auszurüsten. Genauso wollen wir es als Land tun.
Sorgfalt und Aufmerksamkeit, Miteinander und gegenseitige Rücksichtnah- me werden durch einen Abbiegeassistenten nicht ersetzt. Auch werden wir weiterhin besonders in Städten nicht auf kluge Lösungen verzichten kön- nen, die unfallträchtige Situationen entschärfen. Ein Abbiegeassistent, der den toten Winkel unübersichtlicher, große Fahrzeuge überwacht, ist ein zu- sätzlicher Gewinn für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Wir von der FDP glauben daran, dass Innovative, moderne Technik uns Menschen das Leben leichter und sicherer machen kann. Deswegen wollen wir helfen, den Abbie- geassistenten möglichst schnell einzuführen. Und wir wollen als Land mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn Sie das auch wollen, stimmen Sie unse- rem guten Antrag zu!“



Eva Grimminger, Pressesprecherin, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de