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29.08.19
17:38 Uhr
CDU

Heiner Rickers: TOPs 24 und 32: Alleingänge helfen keinem

Tiertransporte | 29.08.2019 | Nr. 321/19
Heiner Rickers: TOPs 24 und 32: Alleingänge helfen keinem Zu den Tagesordnungspunkten 24 Tierwohllabel und 32 Tierexporte erklärte der agrar- und umweltpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Heiner Rickers:
„Die deutsche Landwirtschaft steht in einem engen Wettbewerb und lebt vom weltweiten Export. Deutsche Agrarprodukte sind weltweit willkommen und verwertet werden auch die Schlachtanteile, die in Deutschland nicht oder nur schwer verwertbar sind. Würde nur in Deutschland der Erzeugerpreis für Fleisch im Sinne des Tierwohls um beispielweise 50 Cent je Kilogramm erhöht, so wäre das im Sinne des Tierwohls durchaus zielführend. Da aber dann die Produktion in Nachbarländern billiger wäre, würde die Produktion ins Ausland abwandern und damit wäre keinem und schon gar nicht den Tieren gedient. Da dies nicht gewollt sein kann, benötigen wir ein staatliches Tierwohllabel. Da diesem aber das EU-Recht entgegensteht, das keine deutschen Alleingänge zulässt, bleibt nur der Weg über ein freiwilliges Tierwohllabel. Insofern gilt es jetzt, über dieses Instrument schnellstmöglich bessere Haltungsbedingungen zu schaffen und eine EU-weite Regelung anzustreben.
Die Anhörung des Landtages zu Tiertransporten hat durchaus Missstände zutage gefördert, die bis dahin nicht bekannt waren, wie beispielsweise längere Transporte, Missachtung von Haltezeiten, mangelnde Versorgung und andere mehr. Hier müssen wir dringend zu Verbesserungen kommen und die Jamaika-Koalition hat dies in der vorliegenden Drucksache 19/2631 umfassend formuliert. Dabei steht für uns nicht nur der Transport, sondern auch die Haltung und Schlachtung in Drittländern bei uns im Fokus. Langfristig müssen wir hier dazu kommen, dass unsere hohen Standards auch in Drittländern gewährleistet werden.“



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