Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Möglichkeit zum Opt-Out finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Datenschutzerklärung

Pressefilter

Zurücksetzen
18.10.19
14:52 Uhr
B 90/Grüne

Ines Strehlau zum IQB-Ländervergleich

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Zentrale: 0431 / 988 – 1500 Durchwahl: 0431 / 988 - 1503 Mobil: 0172 / 541 83 53
presse@gruene.ltsh.de www.sh-gruene-fraktion.de
Nr. 366.19 / 18.10.2019


Wir müssen bei der Qualität ansetzen
Zum heute (18. Oktober 2019) veröffentlichten IQB-Ländervergleich sagt die bildungs- politische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen, Ines Strehlau:
„Sich an der Vorgängerregierung abzuarbeiten, hilft keinem weiter. Die Studie gibt auch keinen Hinweis darauf, dass fächerübergreifender Unterricht in den Naturwissenschaf- ten einen negativen Einfluss auf Kompetenzen in den MINT-Fächern hätte. Interdiszipli- narität ist und bleibt wichtig und wird auch nicht zuletzt von Arbeitgeber*innen und Uni- versitäten gefordert. Wir geben für fächerübergreifenden Unterricht übrigens auch in der neuen Oberstufe explizit Raum und Zeit.
Der Bericht hat allerdings eine sehr klare Botschaft: Wir müssen bei der Qualität anset- zen. Binnendifferenzierung ist ein wichtiges Instrument zum Gelingen von Bildung, die- se hat schulübergreifend zugenommen und wird vor allem auch verstärkt an den Ge- meinschaftsschulen eingesetzt. Jetzt gilt es darauf aufzubauen; wir brauchen eine stär- kere individuelle Förderung und gleichzeitig kooperative Lernmethoden wie Peer- Tutoring und Wochenplanarbeit. Gemeinsames Lernen, wie es seit langem Grüne Linie ist, ist und bleibt wichtig.
Bedenklich ist, dass viele Schüler*innen ein generelles niedriges fachliches Interesse an MINT angeben. Hier besteht Handlungsbedarf und es muss auf vielen Feldern an- gesetzt werden. Der Unterricht muss z.B. handlungsorientierter ausgerichtet werden, um für diese Fächer zu begeistern. Dabei müssen wir unsere Lehrkräfte unterstützen. Auch hier brauchen wir kooperative Organisationsformen wie beispielsweise. mehr Zeit für Arbeit im Team, um sich auszutauschen und gegenseitig zu entlasten. Und auch mehr Fortbildungen, die auf eine heterogen Schülerschaft, die von sozialen Disparitäten geprägt ist, vorbereiten.

Seite 1 von 2 Erfreulich ist, dass laut der Studie die Schüler*innenorientierung, zumindest an Ge- meinschaftsschulen, sehr gut funktioniert. Das muss uns auch an den Gymnasien bes- ser gelingen.“
***



2