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29.11.19
14:06 Uhr
SPD

Kirsten Eickhoff-Weber: Ausbeutung und Abhängigkeit von Landwirtschaft und ArbeitnehmerInnen sind kein Thema für Dialoge im Hinterzimmer!

Heimo Zwischenberger Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion
Adresse Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel Telefon 0431 988 1305 Telefax 0431 988 1308 E-Mail h.zwischenberger@spd.ltsh.de Webseite www.spd-fraktion-sh.de PRESSEMITTEILUNG #258 – 29. November 2019
Kirsten Eickhoff-Weber: Ausbeutung und Abhängigkeit von Landwirtschaft und ArbeitnehmerInnen sind kein Thema für Dialoge im Hinterzimmer! Zur aktuellen Diskussion über Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie erklärt die landwirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Kirsten Eickhoff-Weber:
„Es ist nicht nachvollziehbar, warum Jamaika im Sozialausschuss eine mündliche Anhörung zum Thema Fleischindustrie verweigert. Umwelt- und Wirtschaftsausschuss waren da entschieden mutiger!
Die Themen sind jetzt hoch aktuell. Die Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie sind, zumindest zeigt das der sonst sehr magere Bericht der Landesregierung, in Teilen immer noch katastrophal. 2016 haben wir eine ausführliche schriftliche Anhörung dazu gemacht, die müssen wir nicht wiederholen. Jetzt geht es darum zeitnah und direkt zu erfahren, was jetzt getan werden muss. Und dieses Thema braucht Öffentlichkeit. Das ist die Erfahrung der letzten Jahre. Erst wenn der öffentliche Druck steigt, reagieren Landesregierung und Fleischindustrie.
Die aktuellen Proteste der Landwirtschaft zeigen, dass die Konzentration in der Fleisch- und Ernährungswirtschaft mit ihren teilweise ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen eines der zentralen Hemmnisse bei der Neuausrichtung der Landwirtschaft sind. Die Jamaika-Koalition traut sich eine mündliche Anhörung offensichtlich nicht zu. Hier wird die Kommunikation verweigert. Ausbeutung und Abhängigkeit von Landwirtschaft und ArbeitnehmerInnen sind kein Thema für Dialoge im Hinterzimmer.“



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