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04.02.20
12:13 Uhr
B 90/Grüne

Marret Bohn zu den Warnstreiks der Beschäftigten am UKSH

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Zentrale: 0431 / 988 – 1500 Durchwahl: 0431 / 988 - 1503 Mobil: 0172 / 541 83 53
presse@gruene.ltsh.de www.sh-gruene-fraktion.de
Nr. 037.20 / 04.02.2020

Grüne fordern Schlichtung
Zum Warnstreik der Beschäftigen des UKSH sagt die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:
Gute Arbeitsbedingungen sind unverzichtbar für eine gute Patienten*innenversorgung. Das gilt für die Pflege und die medizinische Behandlung. Neun von zehn Ärzt*innen füh- len sich nach Angaben des Marburger Bundes überlastet. Bei Pfleger*innen sieht es nicht anders aus. Das macht nicht erst die aktuelle Verhandlungsposition von Verdi deutlich. So kann es am UKSH nicht weitergehen!
Die Ökonomisierung des Gesundheitswesens erweist sich als verhängnisvoller Irrtum. Wir Grüne fordern ethische statt ökonomische Grundwerte im Gesundheitswesen. Das beinhaltet auch eine angemessene, reale Personalausstattung. Nur so kann eine gute medizinische und pflegerische Versorgung gewährleistet werden.
Meine volle Solidarität gilt den Mitarbeiter*innen des UKSH. Ihr Warnstreik ist ein Alarmsignal für uns alle. Wir schlagen vor, unabhängige Expert*innen einzubeziehen, um zu einer Schlichtung in der aktuellen Auseinandersetzung zwischen Vorstand und Verdi zu kommen.
Wenn die Arbeitsbedingungen nicht gut sind, wirkt sich das auf Ärzt*innen, Pflegekräfte und alle Mitarbeitenden im UKSH und damit direkt auf die Patient*innen aus. Die Pati- ent*innen und ihre gute medizinische und pflegerische Behandlung müssen im Vorder- grund stehen. Wir brauchen eine Lösung, die das berücksichtigt.
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