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07.02.20
13:09 Uhr
SPD

Sandra Redmann und Kirsten Eickhoff-Weber: Pflanzenschutzmittel und Rückstände von Giftstoffen haben in unserem Grundwasser nichts zu suchen!

Heimo Zwischenberger Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion
Adresse Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel Telefon 0431 988 1305 Telefax 0431 988 1308 E-Mail h.zwischenberger@spd.ltsh.de Webseite www.spd-fraktion-sh.de PRESSEMITTEILUNG #42 – 07. Februar 2020

Sandra Redmann und Kirsten Eickhoff-Weber: Pflanzenschutzmittel und Rückstände von Giftstoffen haben in unserem Grundwasser nichts zu suchen! Zu aktuellen Presseberichten über Rückstände von Giftstoffen im Grundwasser erklären die umweltpolitische sowie die landwirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Sandra Redmann und Kirsten Eickhoff- Weber:
„Schleswig-Holstein bezieht sein Trinkwasser zu 100 % aus dem Grundwasser. Der aktuelle Bericht des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume stellt uns vor die Frage, was all die Jahre für unser Grundwasser getan wurde. Die Entwicklung ist jedenfalls negativ, die Zahlen alarmierend. In dieser Situation nützt es nichts, wenn Minister Albrecht auf andere Ebenen verweist. Das Land Schleswig-Holstein muss dringend handeln. Nur auf freiwillige Vereinbarungen zu setzen, funktioniert offenbar nicht. Auch das Messstellennetz muss dringend überarbeitet werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen der Wasserversorger müssen zukünftig stärker berücksichtigt werden. Die Novellierung der Düngeverordnung des Bundes muss jetzt endlich beschlossen werden, damit auch Schleswig-Holstein die sich daraus eröffnenden Möglichkeiten vollumfänglich nutzen kann – wie wir es seit langem fordern. Ein Bereich, in dem schnell etwas erreicht werden kann, um unser Trinkwasser nachhaltig zu schützen, sind die Trinkwasserschutzgebiete. Hier ist der Flächenanteil in Schleswig-Holstein deutlich zu klein. Weitere Gebiete auszuweisen, könnte eine kurzfristige und nachhaltige Maßnahme sein. Viele dieser Punkte sind schon lange bekannt. In Schleswig-Holstein muss dringend etwas geschehen, um den ökologischen und ökonomischen Schaden in Grenzen zu halten. Der Bericht des LLUR zeigt, dass die Zeit drängt!“



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