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11.02.20
17:07 Uhr
B 90/Grüne

Lasse Petersdotter zum Kommunalen Finanzausgleich

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Zentrale: 0431 / 988 – 1500 Durchwahl: 0431 / 988 - 1503 Mobil: 0172 / 541 83 53
presse@gruene.ltsh.de www.sh-gruene-fraktion.de
Nr. 041.20 / 11.02.2020

Ein Ausgleich zwischen ländlichem Raum und urbanen Zentren Zu dem heute von der Landesregierung vorgestellten Gesetzentwurf zur Weiterentwick- lung des Kommunalen Finanzausgleichs sagt der finanzpolitische Sprecher der Land- tagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Lasse Petersdotter:
Der heute von der Regierung vorgelegte Gesetzesentwurf ist eine gute Grundlage für ein ausgewogenes Finanzausgleichsgesetz. Nach dem teilweise erfolgreich beklagten Finanzausgleichgesetz aus Zeiten der Küstenkoalition, muss jetzt ein rechtssicherer Ausgleich gefunden werden. Das alte Gesetz, welches grundsätzlich vom Verfassungs- gericht bestätigt wurde, bietet dafür eine gute Ausgangslage.
Die Reform ist eine Mammutaufgabe. Nur selten spielen in einem Gesetzesvorhaben so viele Faktoren hinein, geht es um so viel Geld und müssen bei jeder Entscheidung die Auswirkungen auf 1106 verschiedene Gemeinden in Schleswig-Holstein bedacht wer- den.
Hervorheben möchte ich auch den deutlich angehobenen und dynamisierten Vorweg- abzug für die Frauenhäuser. Wir nehmen die Istanbul-Konvention ernst und stärken die Frauenhäuser sowohl strukturell wie auch investiv.
Wir freuen uns über die Einführung des sogenannten Kinderbonus in Verbindung mit der Aufhebung des Investitionskostendeckels für Schulträger – so kann gewährleistet werden, dass die Gemeinden finanziell gestärkt werden, bei denen die besonderen Kosten tatsächlich anfallen.
Der kommunale Finanzausgleich muss diverse berechtigte Interessen berücksichtigen. Es geht um einen Ausgleich zwischen ländlichem Raum und urbanen Zentren.
Ich freue mich auf das jetzt beginnende parlamentarische Verfahren, in dem wir diese Seite 1 von 2 Reform in aller Tiefe und unter Hinzuziehung aller relevanten Akteur*innen vollenden und am Ende hoffentlich eine dauerhaft tragfähige Lösung beschließen werden.
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