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19.02.20
14:45 Uhr
SPD

Serpil Midyatli: Diskriminierungen sind leider immer noch Alltag

Heimo Zwischenberger Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion
Adresse Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel Telefon 0431 988 1305 Telefax 0431 988 1308 E-Mail h.zwischenberger@spd.ltsh.de Webseite www.spd-fraktion-sh.de PRESSEMITTEILUNG #55 – 19. Februar 2020

Serpil Midyatli: Diskriminierungen sind leider immer noch Alltag Zum Tätigkeitsbericht 2017 und 2018 der Antidiskriminierungsstelle erklärt SPD-Sozialpolitikerin Serpil Midyatli:
„Samiah El Samadoni und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Antidiskriminierungsstelle leisten eine enorm wichtige Arbeit. Ob Vorurteile gegenüber Homosexuellen, Diskriminierungen von Menschen wegen ihrer ethnischen Herkunft zum Beispiel beim Einlass in eine Diskothek oder die Benachteiligung von Menschen mit einer Behinderung am Arbeitsmarkt, ob Mobbing, Rufmord oder Anfeindungen – Diskriminierungen sind leider immer noch Alltag. Diese traurige Gewissheit muss uns alle auffordern, die Menschen unseres Landes zu ermutigen, die ihnen zustehenden Rechte einzufordern und diesem Thema auch politisch mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Das ist umso wichtiger vor dem Hintergrund, dass wir es mit der AfD – selbst in Parlamenten – wieder mit einer Politik zu tun haben, die offen ausgrenzt. Wir müssen aber auch mit den Unternehmen in unserem Land einen Weg finden, dass auch sie ihren Beitrag für einen diskriminierungsfreien Alltag leisten können. Es ist gut, wenn Diskriminierungen früh erkannt und beseitigt werden. Noch besser ist es allerdings, wenn sie erst gar nicht entstehen. Aufklärung und Prävention sind hierfür unverzichtbar. Der Bericht bestätigt die Politik der SPD im Kampf gegen Homophobie, Gewalt und Rassismus. Diskriminierung kennt keine Grenzen, deshalb müssen auch unsere politischen Anstrengungen gegen Diskriminierung grenzenlos sein. Die Anregungen, die Samiah El Samadoni als Leiterin der Antidiskriminierungsstelle macht, nehmen wir sehr ernst. Dazu gehört auch eine Debatte über ein Landesantidiskriminierungsgesetz für Schleswig-Holstein. Es war notwendig und sinnvoll, dass die Küstenkoalition die Antidiskriminierungsstelle im Jahr 2013 eingerichtet hat. Sie ist ein Erfolg und dafür bedanken wir uns bei allen, die sie dabei unterstützen.“



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