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24.06.20
15:37 Uhr
AfD

Volker Schnurrbusch: Die Klimafreundlichkeit der Elektromobilität ist ein Trugschluss – das hat das IfW jetzt eindeutig belegt

PRESSEMITTEILUNG



Volker Schnurrbusch anlässlich der IfW-Papiers „Elektromobilität und Klimaschutz: Die große Fehlkalkulation“:

„Die Klimafreundlichkeit der Elektromobilität ist ein Trugschluss – das hat das IfW jetzt eindeutig belegt“ Kiel, 24. Juni 2020 Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) hat die Klimabilanz der Elektromobilität unter Berücksichtigung des steigenden Strombedarfs und des Strommixes untersucht. Das Ergebnis: E-Autos sind erst dann klimafreundlicher als moderne Dieselfahrzeuge, wenn Strom nahezu ausschließlich aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Volker Schnurrbusch, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:
„Mit der viel beschworenen Klimafreundlichkeit der Elektromobilität ist es nicht weit her – das hat das Institut für Wirtschaftsforschung jetzt eindrücklich klargestellt. Denn nur wenn E-Autos ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien nutzen, sind sie tatsächlich klimafreundlich. Das ist aber derzeit nicht der Fall – und wird sich selbst bei Umsetzung der sogenannten Energiewende auch in Zukunft nicht ändern.
Denn die Energiewende sieht nicht nur einen massiven Ausbau der erneuerbaren Energien vor, sondern ebenso einen der Elektromobilität. Das IfW hat dazu jetzt errechnet, dass bei einer vollständigen Umstellung auf Elektromobilität der Strombedarf allein im deutschen PKW-Bereich um fast 20 Prozent steigen würde. Dieser Mehrbedarf, der für die Elektromobilität benötigt würde, stünde dann aber nicht mehr zur Verdrängung konventioneller Energie zur Verfügung.
Im Ergebnis bedeutet das: Der Anteil der konventionellen Energie am Energiemix würde unterm Strich hoch bleiben, auch wenn die erneuerbaren Energien weiter ausgebaut werden. Die wachsende Elektromobilität läuft also dem eigenen Klimaschutzziel letztlich zuwider.
IfW-Ökonom Professor Dr. Ulrich Schmidt erklärt es so: ‚Elektroautos fahren heutzutage de facto mit 100 Prozent Kohlestrom. Der Anteil erneuerbarer Energie für die Stromversorgung der E-Autos steht nicht zur Verfügung, um fossile Energieträger an anderer Stelle zu verdräng- en, und der erhöhte Strombedarf erfordert die zusätzliche Nutzung fossiler Energieträger.‘

Pressekontakt: AfD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag • Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel • Tel.: +49-(0)431-988-1656 • Mobil: +49-(0)176-419-692-54 • E-Mail: presse@afd.ltsh.de



Diese Analyse des IfW-Professors macht überdeutlich, warum die von Umweltminister Jan Philipp Albrecht forcierte Elektromobilität ihr offizielles Ziel, den Klimawandel durch CO2-Einsparung aufzuhalten, ebenso wenig erreichen kann, wie die Energiewende als solche. Genau deshalb fordern wir ihn und die gesamte Jamaika-Regierung auf, den Irrweg der Energiewende endlich zu verlassen.“



Weitere Informationen:
• IfW-Papier „Elektromobilität und Klimaschutz: Die große Fehlkalkulation“ von Prof. Dr. Dr. Ulrich Schmidt vom 15. Juni 2020: https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/- ifw/Kiel_Policy_Brief/KPB_143.pdf
• KN-Artikel „Klimabilanz: Neue Zweifel an E-Autos“ vom 21. Juni 2020: https://www.kn-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/Kieler-IfW-Zusaetzlicher-Strombedarf- hebelt-Klimavorteile-von-E-Autos-aus



Pressekontakt: AfD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag • Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel • Tel.: +49-(0)431-988-1656 • Mobil: +49-(0)176-419-692-54 • E-Mail: presse@afd.ltsh.de