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10.09.20
15:57 Uhr
AfD

KORREKTUR: Volker Schnurrbusch: Wie das IfW belegt, ist ein generelles Tempolimit weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll

PRESSEMITTEILUNG



Volker Schnurrbusch anlässlich der aktuellen Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft zu den Folgekosten eines generellen Tempolimits auf Autobahnen;

„Wie das IfW belegt, ist ein generelles Tempolimit weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll“ Kiel, 9. September 2020 Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) hat in einer Studie errechnet, dass ein generelles Tempolimit auf Autobahnen zu Folgekosten in Milliardenhöhe führen würde. Daher müsse der These des Umweltbundesamtes (UBA) und des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), dass ein Tempolimit „Klimaschutz zum Nulltarif“ ermögliche, „klar widersprochen werden“. Volker Schnurrbusch, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:
„Tempolimits auf Autobahnen sind nur dort sinnvoll, wo der Verkehrsfluss wegen besonders hohen Verkehrsaufkommens andernfalls stocken oder wo Gefahr drohen würde. In Schleswig-Holstein sind diese Bereiche bereits geregelt. Dass ein generelles Tempolimit darüber hinaus auch aus ökonomischer und klimapolitischer Sicht keinen Sinn ergeben würde, hat das Kieler Institut für Weltwirtschaft jetzt anschaulich vorgerechnet.
So würde ein 130er-Tempolimit die deutsche Volkswirtschaft 1,3 Milliarden Euro kosten und eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 km/h sogar 7,3 Milliarden Euro. Als Berechnungsgrundlage hat das IfW jene Daten für die Fahrleistungen auf deutschen Autobahnen verwendet, die auch das UBA nutzt. Auf dieser Basis hat es die durch die Tempolimits verlängerten Fahrzeiten berechnet und für diese dann einen üblichen Stundenlohn in Ansatz gebracht.
Dass ein generelles Tempolimit auch aus ökologischer Sicht keinen Sinn ergibt, hat das IfW in seiner Studie ebenfalls belegt. Dazu hat es die CO2-Emissionen, die laut UBA durch Tempolimits eingespart werden könnten, ökonomisch erfasst und berechnet, dass jede Tonne CO2, die durch Tempolimits eingespart würde, 716 bis 1382 Euro kosten würde. Im Verhältnis zu anderen CO2-Einsparmöglichkeiten sind dies laut IfW ‚hohe Kosten‘ – denn der aktuelle Preis für eine Tonne CO2 liegt im europäischen Emissions-handel derzeit gerade mal bei 25 Euro.

Pressekontakt: AfD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag • Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel • Tel.: +49-(0)431-988-1656 • Mobil: +49-(0)176-419-692-54 • E-Mail: presse@afd.ltsh.de



Damit erweist sich die Behauptung von UBA und VCD, dass ein generelles Tempolimit auf Autobahnen ‚Klimaschutz zum Nulltarif‘ ermöglichen würde, als rein interessen- gelenkte Luftnummer. Das Fazit des IfW lautet deshalb konsequenterweise:
‚Aus volkswirtschaftlicher Kosten-Nutzen-Sicht ist ein generelles Tempolimit zwischen 100 und 130 Kilometern pro Stunde als Maßnahme für den Klimaschutz ... abzulehnen.‘ Dem schließt sich die AfD-Fraktion vollinhaltlich an.“



Weitere Informationen:
• KN-Artikel „Tempolimit kostet viel, bringt wenig“ vom 9. September 2020:
https://www.kn-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/Kieler-Forscher-Tempolimit-kostet-viel- bringt-wenig



Pressekontakt: AfD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag • Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel • Tel.: +49-(0)431-988-1656 • Mobil: +49-(0)176-419-692-54 • E-Mail: presse@afd.ltsh.de