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28.09.20
12:16 Uhr
Landtag

Einladung an die Medien: Digitale Tagungsreihe „Das Gift des Alltags – Rassismus in Staat, Kirche, Gesellschaft und Medien. Perspektiven auf Schleswig-Holstein“

Nr. 19 / 28. September 2020

Einladung an die Medien: Digitale Tagungsreihe „Das Gift des Alltags – Rassismus in Staat, Kirche, Gesellschaft und Medien. Perspektiven auf Schleswig-Holstein“

In einer vierteiligen Online-Reihe setzten sich Expert*innen, Betroffene von Rassismus und Vertreter*innen unterschiedlicher Lebensbereiche mit den Verflechtungen von Rassismus in unserer Gesellschaft auseinander und erarbeiten Handlungsempfehlungen.
Gemeinsam mit der Diakonie Schleswig-Holstein und dem Frauenwerk der Nordkirche startet der Beauftragte für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein, Stefan Schmidt, an diesem Donnerstag eine digitale Tagungsreihe zu Alltagsrassismus und strukturellem Rassismus in den Bereichen Zivilgesellschaft, Staat/Verwaltung, Medien und Kirche. Beraten werden die einladenden Organisationen vom Kollektiv afrodeutscher Frauen Schleswig- Holstein, KOA e. V. Der dritte Termin der Reihe mit dem Workshop „Medien“ findet mit Unterstützung durch den NDR statt.
In Schleswig-Holstein gibt es ein starkes Engagement für vielfältiges Miteinander. Rassismuskritik zeigt sich in der interkulturellen Öffnung von Einrichtungen, dem Aktionsplan des Landes gegen Rassismus, zivilgesellschaftlichen Projekten, aber auch der jüngsten kritischen Befassung des Landtages mit dem Begriff „Rasse“ in Gesetzestexten. Trotzdem sind struktureller und individueller Alltagsrassismus weit verbreitet. Sie beschneiden Teilhabechancen und gefährden die Sicherheit betroffener Bevölkerungsgruppen.
Die Tagungsreihe richtet ihren Blick auf die Rolle von vier herausgehobenen Einflussbereichen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Anliegen ist es, die Akzeptabilität rassistischer Strukturen in diesen Bereichen zu senken und Rassismuskritik in der Gesamtgesellschaft zu fördern. Dabei fokussiert die Tagungsreihe zum eine auf die aktuelle Lage in unserem Bundesland, zum zweiten gibt sie dem Dialog mit Gruppen, die von Rassismus besonders betroffenen sind, Priorität. 2

Die Tagungsreihe bietet unterschiedlich vorinformierten Teilnehmer*innen Gelegenheit, einen aktuellen Kenntnisstand zu Alltagsrassismus zu diskutieren dabei auch Einblick in nicht augenfällige Zusammenhänge zu gewinnen. Außerdem sollen mit regionalem Bezug wichtigste konkrete Handlungsempfehlungen für die behandelten Bereiche formuliert und der Austausch zwischen verschiedenen Interessengruppen gestärkt werden.
Eine Beteiligung ist sowohl an der gesamten Reihe als auch einzelnen Terminen möglich. Die Termine sind:
 1. Oktober, 14-17 Uhr mit Aminata Touré, MdL, Jeff Kwasi Klein (Each One Teach One) und Shamsia Azarmehr (PARITÄTISCHER Schleswig-Holstein)  22. Oktober, 14-17 Uhr mit Dr. Jasmin Azazmah (Büro des Zuwanderungsbeauftragten), Dr. h. c. Peter Harry Carstensen (im Amt des Beauftragten für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus des Landes Schleswig-Holstein) und Karoline Zocher (Landespräventionsrat)  5. November, 14-17 Uhr mit Mariam Touré (KOA), Naz Al-Windi (EmBIPoC Kiel) und Veronica Laleye (NDR)  19. November, 14-17.30 Uhr mit Heiko Naß (Diakonie Schleswig-Holstein), Joshua Kwesi Aikins (Universität Kassel) und den Pastorinnen Joy Devakani Hoppe und Delphine Takwi
Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache gedolmetscht. Weitere Informationen und Anmeldung über die Diakonie Schleswig-Holstein (https://www.diakonie-sh.de/veranstaltungen/). Infos außerdem unter: facebook.com/zuwanderungsbeauftragtersh.