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09.10.20
11:21 Uhr
SPD

Birte Pauls: Wir sagen Danke!

Heimo Zwischenberger Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion
Adresse Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel Telefon 0431 988 1305 Telefax 0431 988 1308 E-Mail h.zwischenberger@spd.ltsh.de Webseite www.spd-fraktion-sh.de PRESSEMITTEILUNG #283 – 09. Oktober 2020

Birte Pauls: Wir sagen Danke! Zum morgigen Welthospiztag erklärt die stv. Vorsitzende und pflegepolitische Sprecherin der SPD- Landtagsfraktion, Birte Pauls: „Wir sagen: Danke! Danke an alle die sich dafür einsetzen, dass Menschen in Würde und Geborgenheit sterben können. An der Arbeit in Hospizen, in Palliativ-Stationen von Krankenhäusern und in der ambulanten Hospiz- und Palliativversorgung wirken viele engagierte Ehrenamtliche mit, die ein hohes Maß an Verantwortung tragen. Dieses vorbildliche Engagement gibt unserer Gesellschaft ein menschliches Gesicht und hilft ganz direkt. In Zeiten der Corona-Pandemie ist das Arbeiten in einem Hospiz nicht einfacher geworden. Für die Patient*innen im Hospiz hat Corona die Situation enorm verschlechtert. Es dürfen weniger Besucher*innen kommen und das auch nur mit sehr begrenzter Zeit. Wenn Patient*innen mit einem Corona-Verdacht dann noch tagelang auf ihr Testergebnis warten müssen, dann wird ein Sterben in Würde sehr schwer. Die Tests müssen sofort erfolgen und auswertet werden, denn für sterbende Menschen zählt jede Minute, die sie mit ihren Angehörigen verbringen können. Und auch für das Pflegepersonal ist es eine sehr belastende Situation: Sterbende Menschen brauchen Zuwendung und Kontakt und der Umstand, dass dies durch Corona so stark beschränkt ist, ist schwer zu ertragen. Fachlich wie menschlich. Das gleiche gilt auch für die Angehörigen, die ihre Lieben beim Sterben begleiten möchten und dies nicht oder nur sehr begrenzt können. Und doch geben Mitarbeitende und Ehrenamtliche wieder ihr Bestes in dieser schwierigen Situation, um den Sterbenden alles Erdenkliche zu ermöglichen. Der Hospiz – und Palliativverband hat in einer Aktion, die durch die Wirtschaft unterstützt wurde, etliche Abteilungen mit Tabletts ausgerüstet, so dass der Kontakt zu weiteren Angehörigen hergestellt werden konnte. Selbstverständlich kann das nicht eine Umarmung und die unmittelbare Nähe ersetzen, aber es ist ein wenig besser als Einsamkeit. Die SPD bedankt sich erneut für den enormen menschlichen und fachlichen Einsatz aller, die in diesem Bereich tätig sind.“



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