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15.11.20
10:05 Uhr
B 90/Grüne

Ines Strehlau und Marret Bohn zu Quarantäneregelungen an Schulen

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Zentrale: 0431 / 988 – 1500 Durchwahl: 0431 / 988 - 1503 Mobil: 0172 / 541 83 53
presse@gruene.ltsh.de www.sh-gruene-fraktion.de
Nr. 369.20 / 13.11.2020


Grüne fordern einheitliche Leitlinien für Schulen und Gesundheitsämter
Zur Diskussion um die Quarantäne-Regeln an Schulen sagt die schulpolitische Spreche- rin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Ines Strehlau:
„Die Schulen machen in der Corona-Pandemie eine super Arbeit. Sie haben gut funktio- nierende Hygienekonzepte erarbeitet und umgesetzt und reagieren flexibel auf Corona Infektionsfälle und Quarantäne Regelungen. In Schleswig-Holstein können wir zumindest für den Moment sagen, dass sich keine Schule zu einem Corona-Hotspot entwickelt hat.
Die Situation ist für alle an den Schulen Beteiligte eine große Herausforderung, die zum großen Teil auch mit zusätzlicher Arbeit verbunden ist. Ich ziehe meinen Hut vor dem, was gerade im Moment an den Schulen geleistet wird.
Aus den Schulen wird aber berichtet, dass das uneinheitliche Vorgehen der Gesundheits- ämter bei Corona-Infektionen und bei Verdachtsfällen ihnen das Leben schwer macht. Es hängt zum Teil vom Wohnort der Schüler*innen ab, wer getestet wird und wer in Qua- rantäne gehen muss.
Um diesen Corona-Flickenteppich aufzulösen, wäre es gut, wenn sich Bildungs-, Sozial- ministerium und die Gesundheitsämter zusammensetzen und gemeinsame Leitlinien ent- wickeln würden. Die Schulen wollen und brauchen einheitliche Regeln und klare Ansa- gen.“
Die gesundheitspolitische Sprecherin Marret Bohn sagt dazu:
„Einheitliche Maßnahmen sind deswegen gut, weil sie für alle leicht nachvollziehbar sind.
Seite 1 von 2 Deshalb sind wir für bundeseinheitliche Empfehlungen als Orientierung für die Gesund- heitsämter. Dann hätten die Gesundheitsämter einheitliche Grundsätze, die sie in der Praxis anwenden können. Regionale Besonderheiten könnten ergänzend berücksichtigt werden.
Dieses Verfahren würde auch für die Gesundheitsämter eine Entlastung bedeuten. Die Mitarbeiter*innen leisten seit Monaten einen großen Beitrag zur Bekämpfung der Pande- mie. Dort, wo wir sie entlasten können, sollten wir das tun.“
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