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18.11.20
16:01 Uhr
B 90/Grüne

Marret Bohn zur Expert*innenanhörung zur Corona-Pandemie

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Zentrale: 0431 / 988 – 1500 Durchwahl: 0431 / 988 - 1503 Mobil: 0172 / 541 83 53
presse@gruene.ltsh.de www.sh-gruene-fraktion.de
Nr. 374.20 / 18.11.2020 Expert*innenanhörung: Viele gute Anregungen für unsere Arbeit
Zur heutigen Expert*innenanhörung zur Corona-Pandemie sagt die parlamentarische Geschäftsführerin und gesundheitspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bünd- nis 90/Die Grünen, Marret Bohn:
Intensivbetten zu zählen ist gut. Wir müssen aber auch das Personal auf den Intensivsta- tionen stärker in den Blick nehmen. Das gilt für Ärzt*innen ebenso wie für das Pflegeper- sonal. In den Laboren und in den Gesundheitsämtern sind Fachkräfte eine zentrale Größe. Sie arbeiten am Limit und sind zu stark belastet. Insbesondere bei der Übermitt- lung der Kontaktdaten von Infizierten muss es Verbesserungen geben. Es kann nicht sein, dass den Gesundheitsämtern nur Namen ohne Telefonnummer übermittelt werden. Die Digitalisierung kann hier Verbesserungen bringen.
Eine Erleichterung bei der Nachverfolgung kann auch ein „Kontakttagebuch“ sein. Wir alle können mithelfen, in dem wir uns abends notieren, mit wem wir tagsüber Kontakt gehabt haben. Für die Mitarbeiter*innen in den Gesundheitsämtern wäre das eine enorme Unterstützung ihrer Arbeit bei der Kontaktpersonennachverfolgung. An die Ar- beitgeber*innen appelliere ich, überall, wo es möglich ist, Home-Office und mobiles Ar- beiten anzubieten. Auch was Risikogruppen angeht, gibt es noch Nachbesserungsbe- darf. Ein Schritt um sie besser zu schützen ist beispielsweise, FFP-2-Masken zur Verfü- gung zu stellen.
Es gab heute viele gute Anregungen für unsere Arbeit.
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