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17.12.20
15:02 Uhr
SPD

Martin Habersaat: Prien muss die Technik endlich ans Laufen bringen!

Heimo Zwischenberger Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion
Adresse Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel Telefon 0431 988 1305 Telefax 0431 988 1308 E-Mail h.zwischenberger@spd.ltsh.de Webseite www.spd-fraktion-sh.de PRESSEMITTEILUNG #342 – 17. Dezember 2020

Martin Habersaat: Prien muss die Technik endlich ans Laufen bringen! Zu den drei Szenarien der Bildungsministerin für den Schulunterricht im kommenden Jahr erklärt der bildungspolitische Sprecher und stv. Vorsitzende der SPD-Fraktion, Martin Habersaat: „Wir teilen die Auffassung der Bildungsministerin, dass Unterricht nach Möglichkeit in Präsenz stattfinden sollte. Und wir sind gespannt, wie es ab dem 11. Januar weitergeht. Leider gibt es noch immer keine klare Inzidenzampel, nach der sich die Schulen richten könnten (grün: Präsenz-, gelb: Hybrid-, rot: Distanzunterricht). Das ist unser Wunsch an die KMK für das neue Jahr. Ein weiterer Wunsch ist es, die Technik ans Laufen zu bringen. Noch immer sind nicht alle Schülerinnen und Schüler mit Endgeräten versorgt, noch immer lassen die Lehrkräftelaptops auf sich warten. Itslearning oder Vergleichbares ist noch nicht im Standartrepertoire aller Schulen angekommen. Bei den Videokonferenzen setzt das Land auf Open Source. Das ist in Ordnung, wenn es klappt. Das Gespräch des Wirtschaftsausschusses zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Festen Fehmarnbelt-Querung via Jitsi ist heute aus technischen Gründen gescheitert. Gestern mussten etliche Anzuhörende aus dem gesamten Bundesgebiet zum Thema Rechtsextremismus ad hoc ausgeladen werden. Mit der gleichen Technik sollen die Schulen in Schleswig-Holstein aber ihre Videokonferenzen abhalten. Das überzeugt uns nicht. Wenn die Ministerin in ihrer Pressemitteilung die konstruktive Zusammenarbeit mit Schülern, Eltern, und Lehrkräften lobt, wollen wir das aufgrund des nahenden Weihnachtsfestes als guten Vorsatz für das neue Jahr verstehen. 2021 sollen dann nicht mehr lungenkranke Lehrkräfte in den Präsenzunterricht geklagt werden, Schülerinnen und Schüler nicht mehr als glühweintrinkende Einkaufszentrenhocker abgestempelt und Eltern wirklich beteiligt werden. Die letzten Auseinandersetzungen der Ministerin mit den Landeselternbeiräten zeugten noch nicht von diesem Geist. Aber diese Gemeinsamkeit werden wir brauchen, um das Schuljahr 2020/21 trotz aller Widrigkeiten so gut es geht zu nutzen.“



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