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13.01.21
13:10 Uhr
B 90/Grüne

Eka von Kalben zur Ausweitung des Kinderkrankengeldanspruchs

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Zentrale: 0431 / 988 – 1500 Durchwahl: 0431 / 988 - 1503 Mobil: 0172 / 541 83 53
presse@gruene.ltsh.de www.sh-gruene-fraktion.de
Nr. 010.21 / 13.01.2021

Besser spät als nie
Zur Ausweitung des Kinderkrankengeldanspruchs sagt die Vorsitzende der Landtagsfrak- tion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:
Mit der Ausweitung des Kinderkrankengeldanspruchs hat die Bundesregierung endlich eine dringend erforderliche Hilfe für Eltern auf den Weg gebracht. Wir haben schon im Juni mit einem Landtagsantrag unsere Landesregierung gebeten, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, während der Krise die Anzahl der Krankentage pro Kind nicht zu be- grenzen. Die Bundesregierung hat sich unverhältnismäßig lange Zeit gelassen, die Eltern zu entlasten - aber besser spät als nie.
Es ist gut, dass der Kinderkrankengeldanspruch auch dann gilt, wenn Eltern frei nehmen müssen, um ihre Kinder zu betreuen, weil Schulen und Kitas aus Infektionsschutzgrün- den geschlossen sind. Wir brauchen aber auch eine Entlastung für Eltern im Homeoffice, denn insbesondere für Beschäftigte mit Kinderbetreuungsbedarf stellt der Lockdown eine erhebliche Mehrbelastung dar.
Unabhängig von der Kinderbetreuung ist es ausgesprochen bedauerlich, dass es keine Mehrheit dafür gibt, ein Recht auf Homeoffice während der Krise durchzusetzen. Ganz offensichtlich reichen die Appelle an die Arbeitgeber*innen nicht aus. Es ist unfair, wenn Kinder zuhause bleiben und die Eltern zur Arbeit gehen müssen. Die Ansteckungsrisiken erhöhen sich durch jeden Kontakt. Egal ob er in der Kita, im Büro oder im Bus.
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