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13.01.21
18:20 Uhr
B 90/Grüne

Burkhard Peters und Aminata Touré zur Anhörung zum Notparlament

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Zentrale: 0431 / 988 – 1500 Durchwahl: 0431 / 988 - 1503 Mobil: 0172 / 541 83 53
presse@gruene.ltsh.de www.sh-gruene-fraktion.de
Nr. 015.21 / 13.01.2021

Nach der heutigen Anhörung: Der Vorhang ist zu und alle Fragen offen
Zur heutigen (13.01.2021) Expert*innen-Anhörung zur Notparlaments-Regelung im In- nen- und Rechtsausschuss, sagt der innen- und rechtspolitische Sprecher, Burkhard Peters:
"Die Anhörung hat gezeigt, dass der vorlegte Gesetzesentwurf noch einiges an Klärung bedarf. Der Einsatz eines Notparlaments darf nur das letzte Mittel sein. Vielmehr muss es zunächst unser Anspruch sein, eine digitale Durchführung von Landtagssitzungen zu ermöglichen. Wir müssen außerdem klären, wie wir den Notausschuss als ultima ratio, aber gleichzeitig praktikabel gestalten. Nach der heutigen Anhörung gilt für mich das Fa- zit: Den Vorhang zu und alle Fragen sind offen.
Aminata Touré, zweites Mitglied im Innenausschuss, ergänzt: „Mit einer digitalen bzw. hybriden Sitzung könnten die Abgeordnetenrechte aller Mitglie- der des Landtages gewahrt werden. Das ist für uns entscheidend. Dafür sind die schnelle Digitalisierung des Landtags und die Anpassung von rechtlichen Voraussetzungen not- wendig, damit die Verwendung von digitalen Endgeräten und digitale Beschlüsse rechts- sicher geschehen können. Wenn diese Hürden genommen sind, können wir über die fi- nale Ausgestaltung eines Notparlamentes reden."

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