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10.02.21
11:45 Uhr
FDP

Oliver Kumbartzky: Insektenschutzprogramm bleibt ein fauler Kompromiss

Presseinformation

Christopher Vogt, MdL Vorsitzender Anita Klahn, MdL Stellvertretende Vorsitzende Oliver Kumbartzky, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer
Nr. 045/ 2021 Kiel, Mittwoch, 10. Februar 2021
Landwirtschaft/ Insektenschutzpro- gramm



Oliver Kumbartzky: Insektenschutzprogramm bleibt ein



www.fdp-fraktion-sh.de fauler Kompromiss Zum heute von der Bundesregierung beschlossenen und von Bundesum- weltministerin Svenja Schulze und Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner vorgestellten Insektenschutzprogramm erklärt der Parlamentarische Ge- schäftsführer und agrarpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oli- ver Kumbartzky:
„Die Bundesregierung schiebt mit dem Insektenschutzprogramm der Land- wirtschaft den Schwarzen Peter zu, ohne zu definieren, was genau durch das wissenschaftlich nicht fundierte Gesetzespaket erreicht werden soll. Die Nachbesserungen zum ursprünglichen Entwurf machen die Sache nicht wirklich besser. Das Programm bleibt ein fauler Kompromiss.
Richtig für einen effektiven und kooperativen Naturschutz wären klare Pa- rameter und die Berücksichtigung eindeutiger Forschungsergebnisse. Au- ßerdem sollten der modernen Landwirtschaft noch mehr und auf längere Zeit angelegte freiwillige Projekte und Initiativen angeboten werden. Schleswig-Holstein macht es mit der erfolgreichen Allianz Gewässerschutz und den Blühstreifenprogrammen vor. Dass Umweltschutz und Landwirt- schaft durchaus erfolgreich Hand in Hand arbeiten können, scheinen in der Bundesregierung noch nicht alle verstanden zu haben. Naturschutz und Landwirtschaft können nur gemeinsam erfolgreich sein.
Auch beim Thema Pflanzenschutz erleben wir auf Bundesebene leider blin- den Aktionismus, der an der Praxis vollkommen vorbeiläuft. Nicht die Men- ge der eingesetzten Pflanzenschutzmittel, sondern deren Verfügbarkeit und Wirksamkeit sind entscheidend. Wir brauchen statt pauschaler Verbote dringend Klarheit bei der Pflanzenschutzmittelzulassung und mehr Innovati- on bei der Entwicklung neuer Wirkstoffe. Es muss in Zukunft möglich sein, Wirkstoffe schneller an veränderte Umweltbedingungen anzupassen.“


Eva Grimminger, Pressesprecherin, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de