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11.02.21
13:28 Uhr
SPD

Dr. Heiner Dunckel: Neumünsters Traum zerplatzt

Heimo Zwischenberger Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion
Adresse Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel Telefon 0431 988 1305 Telefax 0431 988 1308 E-Mail h.zwischenberger@spd.ltsh.de Webseite www.spd-fraktion-sh.de PRESSEMITTEILUNG #43 – 10. Februar 2021
Dr. Heiner Dunckel: Neumünsters Traum zerplatzt Zu den Ankündigungen des Neumünsteraner Oberbürgermeisters Olaf Tauras, seine Stadt werde demnächst Hochschulstandort, erklärt Prof. Dr. Heiner Dunkel, der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: „Der Oberbürgermeister von Neumünster lässt sich mittlerweile seit Jahren damit zitieren, dass die Stadt bald ein Hochschulstandort sein wird. Dies schien mir immer suspekt, da es so gar nicht den Informationen im Bildungsausschuss des Landtages entsprach. Um endlich Klarheit zu haben, habe ich r bei der Landesregierung nachgefragt: „Ist für die Stadt Neumünster eine Universität/Hochschule oder ein Universitäts-/Hochschulfachbereich für das Jahr 2022 oder später geplant“? Die eindeutige wie schlichte Antwort der Landesregierung war: Nein.
Den Wunsch des Oberbürgermeisters und vieler Bürger*innen in Neumünster kann ich nachvollziehen. Aber offensichtlich hat der Oberbürgermeister in den vergangenen Jahren keinen Weg gefunden, dass aus diesem Wunsch Wirklichkeit werden konnte.
Ich weiß, dass es in Neumünster eine Bürgerbewegung für einen Hochschulstandort gibt, dass sich ein Förderverein gegründet hat und dass die Wirtschaft bereit ist sich zu engagieren. Und ich weiß, dass sich die SPD in Neumünster sehr für eine Hochschulanbindung einsetzt. Die SPD hat schon vor Jahren deutlich gemacht, dass ein Hochschulstandort in Neumünster nur eine Perspektive hat, wenn mit einer fachlich fundierten Bedarfsanalyse und Machbarkeitsstudie diese Perspektive mit Leben gefüllt wird. Dazu gehört auch, dass der Oberbürgermeister fachliche, räumliche und finanzielle Standards einer Hochschule in Lehre und Forschung zur Kenntnis nimmt.
Neumünster ist mit den RBZ, mit dem KIN und der Pflegeschule am FEK schon heute ein wichtiger Standort für Berufliche Bildung, für die Fachkräftesicherung in Schleswig-Holstein – mit guten Verbindungen zu Hochschulen. Hier muss und kann man anknüpfen, hier kann und muss man ausbauen, hier liegen die Perspektiven. Deshalb hat die frühere Landesregierung schon 2016 zur Stärkung der beruflichen Bildung Fördermittel für das Technikum der RBZ bereitgestellt. Seit kurzem wird daran gebaut. Das macht den Standort für berufliche Bildung stark. Daraus muss und kann mehr erwachsen.“



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