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09.09.21
15:00 Uhr
SPD

Gemeinsame Pressemitteilung von SPD und SSW / Habersaat & Waldinger-Thiering: Ein Alibijahr reicht nicht

PRESSEMITTEILUNG #222 – 09. September 2021

Gemeinsame Pressemitteilung der Fraktion der SPD und den Abgeordneten des SSW
Ein Alibijahr reicht nicht Nur 1,53 Prozent der Unterrichtszeit in der Sekundarstufe I werden in SPD-Fraktion
Schleswig-Holstein auf das Fach Wirtschaft und Politik (WiPo) Pressesprecher
verwandt. Hat Frau Prien ihre eigenen Versprechen vergessen, Heimo Zwischenberger
diesen Anteil zu erhöhen? Zum Fachgespräch des Tel. 0431 988 1305 pressestelle@spd.ltsh.de Bildungsausschusses zur Stärkung der politischen Bildung sagen Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD- Abgeordnete des SSW Landtagsfraktion und Jette-Waldinger-Thiering, bildungspolitische Pressesprecher Sprecherin des SSW: Per Dittrich
Tel. 0431 988 1383 Martin Habersaat landtag@ssw.de “Die Welt ist im Wandel. Schülerinnen und Schüler haben das Bedürfnis, sich mit der Suche nach Antworten auf Rechtsextremismus, Klimawandel und Digitalisierung zu beschäftigen. Es muss in der Schule reflektiert werden, wie Kultur, Wirtschaft und Demokratie und ihre Institutionen auf solche und andere Herausforderungen reagieren. Schule muss vermitteln, wie unsere Demokratie funktioniert und warum ein guter Kompromiss unterschiedliche Argumente voraussetzt. Wer eines Tages Verantwortung für sich und andere übernehmen soll, braucht mehr politische Bildung und nicht weniger – in der Schule als demokratischem Erlebnisraum, in allen Fächern, aber auch in WiPo. Ein Alibi-Jahr für politische Bildung reicht nicht; inzwischen folgten mit BNE und Ehrenamt schon die nächsten Jamaika-Motto-Jahre. Leider hat die Landesregierung es versäumt, konkrete Taten folgen zu lassen. Wir brauchen verpflichtende WiPo-Inhalte ab Klasse fünf und mehr WiPo-Pflichtstunden ab Klasse sieben. Und wir brauchen eine Ministerin, die sich darum kümmert.”
Jette Waldinger-Thiering “Ich freue mich über die große Zustimmung zum Antrag von SSW und SPD, den Stellenwert der politischen Bildung zu erhöhen. Der schulische Unterricht ist für viele Schülerinnen und Schüler der einzige Ort, Wirtschaft und Politik konkret zu begegnen. Gelegenheiten, die an der Schule nicht genutzt werden, kommen nicht wieder. WiPo-Unterricht kann im Rahmen der Kontingentstundentafel in der Mittelstufe nahezu völlig umgangen werden – das muss geändert werden. Die Oberstufenreform von Frau Prien war ein Schritt in die falsche Richtung. Wir sind der Meinung, dass WiPo in den Kontingentstundentafeln der Sekundarstufe I an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen mit einem verpflichtenden Mindestkontingent von sechs Jahreswochenstunden unterrichtet werden sollte. Frau Prien hatte immerhin vier zugesagt, die konkrete Umsetzung allerdings offenbar schleifen lassen. Es darf nicht dem Zufall überlassen werden, ob unsere Schülerinnen und Schüler, wenn sie nach der 10. Klasse die Schule verlassen, in WiPo unterrichtet worden sind. Und es sollte übrigens auch nicht so bleiben, dass das Ministerium viele Fragen zur Umsetzung vor Ort nicht beantworten kann.”
i.V. Felix Deutschmann