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17.09.21
17:25 Uhr
Landtag

Landtagsvizepräsidentin würdigte bei Helferfest den Einsatz von schleswig-holsteinischen Hilfskräften in Hochwassergebieten

Nr. 83 / 17. September 2021


Landtagsvizepräsidentin würdigte bei Helferfest den Einsatz von schleswig-holsteinischen Hilfskräften in Hochwassergebieten

Als Dank für ihren Einsatz während der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz hat die Landesregierung heute (Freitag) alle Einsatzkräfte von Hilfeleistungsorganisationen, Feuerwehren, des technischen Hilfswerks sowie des Katastrophenschutzes und der psychosozialen Notfallvorsorge zu einer festlichen Veranstaltung in die Holstenhallen in Neumünster eingeladen. Landtagsvizepräsidentin Kirsten Eickhoff-Weber hob in ihrem Grußwort insbesondere das Engagement des Ehrenamts hervor.
Nach den schweren Unwettern im Juli war die Hilfsbereitschaft enorm: Aus dem ganzen Bundesgebiet reisten Hilfskräfte in die Hochwassergebiete. Auch 1.430 Helferinnen und Helfer aus Schleswig-Holstein haben innerhalb von zweieinhalb Wochen in Rheinland-Pfalz zahlreiche Keller von Schlamm befreit, 1.100 Meter Stromkabel verlegt sowie mehr als 46.000 Mahlzeiten für die Bürgerinnen und Bürger sowie alle Helfenden zubereitet. Unter ihnen waren auch zahlreiche ehrenamtlich Engagierte – ihnen dankte die Landtagsvizepräsidentin ganz besonders: „Die heutige Feier ist Ausdruck des Dankes für dieses Engagement, das die meisten von Ihnen ehrenamtlich für die Gesellschaft tagtäglich leisten.“
Bundesweit waren Tausende zur Unterstützung angereist, gemeinsam haben sie insgesamt 81.000 Arbeitsstunden geleistet. Vizepräsidentin Eickhoff-Weber betonte, wie hervorragend die Zusammenarbeit auch über Ländergrenzen hinweg funktioniert habe: „Sie haben mit Ihrem Einsatz an keiner Ländergrenze Halt gemacht. Sondern Sie standen bereit und haben geholfen, da wo es nötig war.“
Nach der Begrüßung durch Ministerpräsident Daniel Günther dankte Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack den Helferinnen und Helfern. Zu Gast war außerdem Martin Buchholz, Ortsbürgermeister der betroffenen Gemeinde Windhagen im Landkreis Neuwied im nördlichen 2

Rheinland-Pfalz. In Windhagen waren die schleswig-holsteinischen Hilfskräfte während ihres Einsatzes untergebracht.
Schwere Unwetter hatten Mitte Juli dieses Jahres in mehreren Regionen Deutschlands, insbesondere in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen katastrophale Überschwemmungen verursacht, bei denen 180 Menschen ums Leben gekommen sind. Zwei Monate nach der Hochwasserkatastrophe sind noch rund 750 Einsatzkräfte von THW, Sanitätsdiensten, Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr in den betroffenen Gebieten aktiv. Rund vier Wochen nach den Unwettern hat Innenministerin Sütterlin-Waack einen 10-Punkte-Plan vorgestellt, mit dem die Bevölkerung in Schleswig-Holstein besser geschützt werden soll.