Im Landeshaus sind heute (23. Februar) die Gewinnerinnen und Gewinner des Schülerzeitungswettbewerbs Schleswig-Holstein 2026 geehrt worden. Redaktionen aus Grundschulen sowie aus den Sekundarstufen nahmen im Schleswig-Holstein-Saal ihre Urkunden und Preise entgegen. Insgesamt wurden neun Redaktionen in den Kategorien Print und Online ausgezeichnet – erste Plätze erhielten die „Gido-News“ von der Grundschule in der Oberstadt, „Sandes News“ von der Grund- und Gemeinschaftsschule Sandesneben sowie „Hoffmännchen“ vom Gymnasium Lütjenburg. Organisiert wird der Wettbewerb von der Jugendpresse Schleswig-Holstein in Kooperation mit der Jungen Presse Pinneberg und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. In ihrer Begrüßungsrede stellte Landtagsvizepräsidentin Beate Raudies in Vertretung der Schirmherrin Kristina Herbst die Bedeutung der Schülerzeitungen für Demokratie und Medienkompetenz in den Mittelpunkt.
„Schülerzeitungen sind weit mehr als bedrucktes Papier oder digitale Beiträge auf einer Schulhomepage. Sie sind ein Forum für Meinungen. Sie geben Einblick in das, was junge Menschen bewegt“, sagte Raudies. Wer eine Schülerzeitung mache, lerne zuzuhören, Argumente abzuwägen, Verantwortung zu übernehmen – und auch Kritik auszuhalten. Gerade in einer Zeit, in der Informationen jederzeit verfügbar seien und sich Nachrichten in Sekundenschnelle verbreiteten, sei sorgfältiger Journalismus wichtiger denn je, betonte die Vizepräsidentin: „Demokratie lebt vom Mitmachen. Sie lebt von Menschen, die hinschauen, nachfragen und ihre Stimme erheben.“ Mit ihrer Arbeit leisteten die jungen Redakteurinnen und Redakteure einen wichtigen Beitrag zur demokratischen Kultur im Land.