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10. März 2026 – Petition

Sporthalle in Streichmühle: Ausschuss hört Beteiligte an

Der geplante Neubau einer Sporthalle in Streichmühle beschäftigt den Petitionsausschuss des Landtages. In einer Anhörung tauschen Petent, Kommunalvertreter und Abgeordnete ihre Argumente zu dem seit Jahren stockenden Projekt aus.

Anhörung zur Petition "Sporthalle in Streichmühle"
Die Anhörung zur Petition 2126-20/1028 – Neubau einer Sporthalle in Streichmühle
© Foto: Landtag, Michael Neubauer

Bekommt Streichmühle eine neue Sporthalle? Mit dieser Frage hat sich der Petitionsausschuss des Landtages in einer Anhörung beschäftigt. Obwohl die Planungen für das Projekt bereits abgeschlossen waren und erhebliche Summen in die Vorbereitung investiert wurden, kam das Vorhaben bislang nicht voran. Mit einer Petition wandte sich Sören Riechmann vom TV Grundhof von 1911 e. V. aus Dollerup deshalb an den Landtag und forderte Unterstützung, um die Umsetzung voranzubringen und auch eine mögliche Beteiligung des Landes zu prüfen. Die Petition wurde von 2.104 Mitzeichnerinnen und Mitzeichnern unterstützt. In der Anhörung schilderte Riechmann die Situation des Vereins: Die bestehende Halle sei veraltet, zu klein und vom Gebäude her wie energetisch in schlechtem Zustand – eine Sanierung nicht sinnvoll. Viele Sportangebote könnten daher dort nicht umgesetzt werden und für die bestehenden stünden zahlreiche Kinder bereits auf Wartelisten.

Der Vorsitzende des Petitionsausschusses, Hauke Göttsch (CDU), zog im Anschluss an die Anhörung ein Fazit. „Die Anhörung hat gezeigt, dass die Sportvereine im Land eine sehr wichtige und für die gesamte Gesellschaft bedeutsame Aufgabe übernehmen“, sagte Göttsch. Zugleich werde deutlich, dass Sportstätten dringend benötigt würden, ihre Erhaltung oder ein Neubau jedoch häufig die Leistungsfähigkeit der Kommunen übersteige. „Die gestiegenen Baukosten sorgen dabei für zusätzliche Probleme“, so der Ausschussvorsitzende.

Förderbescheid ausgelaufen

In der Anhörung wurde deutlich, dass ein bereits bewilligter Förderbescheid des Innenministeriums für den Bau der Halle nicht abgerufen worden war und inzwischen ausgelaufen ist. Ein Grund: Das Amt Langballig mit seinen sieben Gemeinden müsste die Finanzierung gemeinsam tragen, diese war nach Angaben des Amtes bislang jedoch nicht gesichert. Derzeit wird geprüft, ob der ursprüngliche Entwurf der Sporthalle verkleinert werden kann, um das Projekt dennoch zu realisieren.

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