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19. Mai 2026 – Vorlesewettbewerb

Beste Vorleserin in Schleswig-Holstein gekürt

Johanna Fricke gewinnt den Landesentscheid des Vorlesewettbewerbs im Landeshaus. Die Sechstklässlerin wird Schleswig-Holstein beim Bundesfinale im Juni im Europa-Park Rust vertreten. 

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Landtagsvizepräsidentin Annabell Krämer (links) überreicht die Siegerurkunde an Johanna Fricke.
© Foto: Landtag, Sönke Ehlers

Heute (19. Mai) fand im Landtag der Landesentscheid des Vorlesewettbewerbs 2026 statt. Zur besten Vorleserin im nördlichsten Bundesland kürte die fünfköpfige Jury Johanna Fricke. Im Kieler Landeshaus setzte sich die Schülerin der
sechsten Klasse des Detlefsengymnasiums in Glückstadt gegen fünf weitere Finalistinnen und Finalisten durch. Landtagsvizepräsidentin Annabell Krämer begrüßte die sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Landesentscheids im Schleswig-Holstein-Saal des Landeshauses. In ihrem Grußwort betonte sie die Bedeutung des Lesens für Bildung und Demokratie: „Lesekompetenz ist der Schlüssel zur Welt. Wer liest, lernt andere Perspektiven kennen, entwickelt Fantasie und Mitgefühl – und stärkt damit auch unsere Demokratie.“ Krämer würdigte zugleich die Leistung aller Finalistinnen und Finalisten: „Ihr seid bereits alle Siegerinnen und Sieger. Ihr habt euch in euren Schulen und Kreisen durchgesetzt und könnt stolz darauf sein, heute hier im Landtag zu stehen.“

Die sechs Schülerinnen und Schüler hatten sich zuvor in regionalen Wettbewerben für den schleswig-holsteinischen Landesentscheid qualifiziert. Sie lasen zunächst einen selbst  gewählten Text aus ihrem Lieblingsbuch vor. In einer zweiten Runde mussten die Mädchen und Jungen anschließend einen ihnen zuvor unbekannten Text präsentieren. Die Jury bestand aus Vertreterinnen und Vertretern des Buchhandels, der Stadtbücherei Kiel, des Jumbo Verlags
sowie dem Landessieger des Vorjahres. Für die Landessiegerin führt der Weg nun weiter zum Europa-Park in Rust. Dort findet im Juni das Bundesfinale des Vorlesewettbewerbs statt. 

Bundesweit beteiligen sich 600.000 Leseratten

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels zählt zu den größten und traditionsreichsten Schülerwettbewerben Deutschlands. Ziel ist es, Kinder für Literatur zu begeistern und die Freude am Lesen zu fördern. Den Grundstein zum Vorlesewettbewerb, der heute unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, hatte 1959 Erich Kästner gelegt. Es ist der größte bundesweite Lesewettstreit – über 600.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen aus fast 7.000 Schulen aller Schularten sind laut dem Veranstalter in jedem Jahr dabei.

Beim Vorlesewettbewerb geht es nicht nur darum, wer am besten liest, sondern auch darum, die Faszination für Bücher zu teilen, die Lesekompetenz zu stärken und den Blick über den Buchrand hinaus zu lenken. Die Etappen des Wettbewerbs führen über Schul-, Stadt-, Kreis-, Bezirks- und Landesebene bis hin zum Bundesfinale. Die Regionalwettbewerbe organisiert der Börsenverein des Deutschen Buchhandels gemeinsam mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen.

Weitere Informationen:
Website Vorlesewettbewerb (Börsenverein des Buchhandels)